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Der „Chefindianer“ an der Seenplatte: Gojko Mitic in Neustrelitz

3. Dezember 2018

Wer schon immer einmal den „DEFA-Chefindianer“ Gojko Mitic kennenlernen wollte, hat in Kürze die Chance dazu – und das ohne weit fahren zu müssen. Der Schauspieler, der durch „Die Söhne der Großen Bärin“, „Chingachgook, die große Schlange“,“Spur des Falken“ und andere Streifen berühmt wurde, kommt am nächsten Sonnabend, 8. Dezember, in das Kulturzentrum Alte Kachelofenfabrik nach Neustrelitz.

Der 1940 in Serbien geborene Mitic war, glaubt man Kritikern – vielleicht der einzig wirklich DDR-Schauspielstar.

Der Ruf gründete sich unter anderem darin, dass Mitic seine sportlichen Rollen alle wirklich selbst spielte und auf ein Double verzichtete. Im Gegenteil, er übernahm auch Rollen als Stuntmen, arbeitete später auch als Regisseur.

Mitic soll in Neustrelitz die Neuauflage des Romans „Die Söhne der Großen Bärin“ von Liselotte Welskopf-Henrich vorstellen. Diese sechsteilige Indianer-Buchreihe haben schon früher Tausende Leser regelrecht verschlungen. In dem Buch geht es um mutige Dakota-Indianer, die erst langsam erkennen, was die Entdeckung des Goldes für sie bedeutet. Die meisten wissen, was damals im „Wilden Westen“ passierte.

Doch Mitic wäre nicht Mitic und das Fabrikkino nicht das Fabrikkino, wenn nicht auch ein Streifen von damals gezeigt würde. So wird schon ab 17.30 Uhr „Osceola – Die rechte Hand der Vergeltung“ (DDR 1971) von Konrad Petzold zu sehen sein. Die Buchvorstellung mit dem Schauspieler soll um 19.30 Uhr beginnen. Damit endet eine programmatische Filmreihe in dne Kulturzentrum, die „Indianer – zwischen Mythos und Genozid“ hieß.

Der Eintritt zum Film und zur Veranstaltung mit Gojko Mitic beträgt im Vorverkauf 8 Euro und an der Abendkasse 10 Euro. Kartenvorbestellungen unter Tel. 03981 – 20 31 45

Foto: MDR-PROGRESS Film-Verleih- Waltraut Pathenheimer


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