
Diese „Wucht“ hat rund zwei Millionen Euro gekostet und wurde in ein großes Gewächshaus hinein gebaut. Denn das war bereits vorhanden, wurde aber nicht mehr genutzt. „Also haben wir Planer beauftragt, schon die ersten Zeichnungen trafen unseren Nerv“, berichtet Jens-Peter Schaffran. Während der Corona-Pandemie war der Umsatz im Fischkaufhaus in Eldenholz zwar rückläufig, stieg dafür aber online. Das hat sich nach der Pandemie wieder geändert, das kleine Fischkaufhaus, das im Jahr eine Million Euro Umsatz macht, kam an seine Grenzen. Deshalb die „Zeitenwende“, wie der Geschäftsführer die Investition in Eldenholz nennt.

„Es gibt bei uns in der Region keine zentrale Anlaufstelle für regionale Produkte, die Nachfrage der Kunden ist aber auf jeden Fall da und wird immer größer. Die Menschen möchten die Produkte von den Produzenten um die Ecke kaufen, weil sie wissen, dass sie von ihnen Qualität bekommen. Mit unserem Fischkaufhaus wollen wir auch einen zentralen Ort für diese regionalen Produkte bieten“, sagte Jens-Peter Schaffran und kündigte im Gespräch mit „Wir sind Müritzer“ an, dass nach und nach weitere Erzeugnisse dazu kommen sollen.
Keine Frage, die „Müritzfischer“ – inzwischen 70 Jahre alt – gehören nicht nur in ihrer Branche zu den Vorreitern – online und offline. Weil sie nie stehen geblieben sind, mit ihren Investitionen den richtigen Riecher bewiesen haben, weil sie für Qualität stehen und vor allem: „Weil wir ganz tolle Mitarbeiter haben, ohne die das alles nicht möglich wäre“, so der Chef von etwa 100 Beschäftigten.





















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