
Wie Landrat Heiko Kärger bei der Entgegennahme des Fördermittelbescheids sagte, hatte der Landkreis im Juli 2018 die gute Nachricht erhalten, dass eine Zuwendung des Landes M-V aus seinen Mitteln des „EuropäischenLandwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) erfolgen kann. „Wir sind sehr froh, dass unser Antrag vom vergangenen Jahr positiv beschieden wurde, denn die alte Deponie muss endgültig abgedeckt werden. Sie wird seit 1996 nicht mehr betrieben. Der Landkreis ist Eigentümer und muss dafür sorgen, dass schädliche Umwelteinwirkungen vermieden werden“, so der Landrat.
Für zwei Teilabschnitte der Deponie ist das in den Jahren 2014 und 2015 schon erfolgt. Für die verbleibende Teilfläche von rund 1,5 Hektar wird nun in dem dritten und letzten Bauabschnitt die vollständige Abdeckung des Deponiekörpers mit allen Nebenanlagen wie beispielsweise Ringgraben und Regenrückhaltebecken erfolgen. Der Landkreis hat für die Sanierung einen Kofinanzierungsanteil in Höhe von mehr als 161.580 Euro zu tragen.
Die Bauleistungen werden über eine am 16. August 2018 veröffentliche öffentliche Ausschreibung vergeben. Der Baubeginn soll möglichst Anfang Oktober 2018 erfolgen. Es ist geplant, sie bis zum 30. Juli 2019 abzuschließen.
Foto oben: Die Deponie 2015 nach den Bauarbeiten der ersten beiden Bauabschnitte, wo eine Solaranlage steht. Im vorderen Bereich, soll nun im dritten Bauabschnitt die Abdeckung komplettiert werden.
Foto unten: Minister Glawe (r.) und Landrat Kärger bei der Übergabe des Förderbescheids in der Neubrandenburger Kreisverwaltung








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