Ein besonderes Burger-Erlebnis auf dem Müritzfest

17. Juli 2023

Über die Angebote und die Preise auf den Festen in der Region ist ja schon viel gesagt und geschrieben worden. Doch was einige Gäste am Wochenende beim Müritzfest für Erfahrungen machen mussten, ist noch mal eine Steigerung. Hier mal die Schilderung einer jungen Neu-Warenerin:

„Ich hatte Lust auf einen Burger und da ich Vegetarierin bin und das vegetarische Angebot etwas mau war, freute ich mich, dass die Burgerbude von Florian „Ötzi“ Thomas einen vegetarischen Burger im Angebot hatte.

Ich bestellte einen „Veggie – Tomate Burger“ für 7€. Er kostete das Gleiche wie der Hamburger mit Fleisch. Als ich den Burger erhielt, war ich verwundert und dachte erst, dass sie das Burger-Patty vergessen hatten. Es stellte sich aber heraus, dass der Veggieburger lediglich aus Tomate, Salat und Soße bestand. Ich war sehr verwundert darüber, dass ein Burger mit Fleisch-Patty das gleiche kostet wie ohne.

Fleisch scheint bei „Ötzi“ keinen Wert zu haben. So etwas ist mir noch nie passiert, und ich habe schon sehr oft vegetarische Burger bestellt.“


6 Antworten zu “Ein besonderes Burger-Erlebnis auf dem Müritzfest”

  1. Enrico Pridöhl sagt:

    Frechheit hätte den zurück gegeben und mir mein Geld erstatten lassen

  2. Delos sagt:

    Leider nehmen die Enttäuschungen in kulinarischer Art immer mehr zu.
    Dass Fischgerichte teurer werden , ist uns bewusst. Warum aber Bratkartoffeln auf Kinderportionen schrumpfen , ist unerklärlich . (Kein Seniorenteller ) Zumal es in der Vergangenheit nicht so war.
    Man fühlt sich hungrig und abgezockt nach dem Restaurantbesuch.
    Also lässt man es .
    Alles nur mit Ukrainekrieg und Personalmangel zu erklären , ist nicht nachvollziehbar.

  3. Kevin sagt:

    Der Wagen stand letztes Jahr schon bei Famila. Als ich nach einer fleischfreien Variante gefragt habe, bekam ich als Antwort, dass ich der erste wäre, der danach fragt und man könne mir einen Burger ohne Patty anbieten.
    Anscheinend ist die Idee dann wohl dreist durchgesetzt worden 😂.
    Ich enthalte mich mal lieber, was ich für eine Meinung von den habe.

  4. Müritzer sagt:

    Es hätte sicher mehr Tomaten und Salat im Burger sein sollen. Aber wenn ich vegetarisch essen will brauche ich keinen Fleischersatz.

  5. Mike sagt:

    Und wenn du mal in einer gemütlichen Runde was trinken willst, bekommst du kein Bier mehr, es brauch ja keinen wasserersatz.

    geile Logik xD

  6. Simon Simson sagt:

    Danke, super Schnappschuss! Wer einmal angefangen hat, Burger als normales Essen zu empfinden, sie kritiklos mit ungewaschenen Pfoten in sich hineindrückt, scheint kaum ausgebildete Geschmackssinne für Vielseitigkeit und Qualität zu haben. Ein alter Trend, weil es genau die Melange ist, die nach mehr verlangt. Fett, süß, salzig, feucht und pappweich, egal ob ein billiger Fleischklops drin ist, oder vegetarisch (!) noch mehr von den fettigen, ewig haltbaren Soßen aus Spritzflaschen oder platsch, mit dem Löffel aus Plastikeimern. Um die reichliche Energie besser in Richtung Adipositas umzusetzen, haben sich die Fressbuden (mangels Wasseranschluss natürlich ohne Geschirr und, gesetzwidrig, ohne Mehrwegangebot) offenbar darauf verlegt, die Sachen so zu komponieren, als wären sie vorverdaut. Das dann in ein Stück Papier geknetscht – Pling macht die Kasse. Sorry, lässt das Foto anderen Gedanken zu?