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Erdgastank bei Kublank explodiert

1. Februar 2019

Bei Kublank im Osten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, ist heute früh gegen 4 Uhr auf dem Gelände eines Landwirtschaftsbetriebes ein Erdgastank mit 6000 Liter Fassungsvermögen explodiert. Die Trümmerteile sind ca. 60 bis 100 Meter weit geflogen.
Es wurden zum Glück keine Personen und Tiere verletzt. Mehrere Feuerwehren kamen zu Einsatz. Sie konnten einen Brand verhindert, sind zur Sicherheit aber weiter vor Ort.
Die Polizei geht derzeit von einem technischen Defekt an der Anlage aus. Trotzdem wird in den Nachmittagsstunden ein Brandursachenermittler zum Einsatz kommen.
Die Schadenshöhe wird auf ca. 500.000 Euro geschätzt.


3 Antworten zu “Erdgastank bei Kublank explodiert”

  1. Anne sagt:

    Erdgastanks gibt es nicht. Das war ein Flüssiggastank, Erdgas kommt über eine Leitung.

  2. Simon Simson sagt:

    doch gibt es, CNG-Fahrer wissen das, sie haben ja keinen Schlauch hinter sich her.
    Stationär, da geben ich Ihnen, Anne gern recht, ist das unwahrscheinlich.

    Flüssiggastanks (Propan/Butan-Gemisch, LPG) explodieren seltener, als Erdgastanks, da sie nur einen Druck von ca. 10 bar brauchen, damit der Inhalt flüssig bleibt. Dennoch explodieren solche Tanks, oft ohne Feuer, allein durch diesen eigentlich beherrschbaren Druck. Meistens sind er Materialfehler beim Tank oder Pfusch beim Einbau. Bei PKW kommen die Insassen dabei mit einem ordentlichen Schreck weg. Die Fälle lassen sich aber zählen. Anders bei Erdgas. Um es flüssig zu halten, muss die Temperatur unter -160 Grad sein. Das ist weder in Fahrzeugen noch stationär wirtschaftlich darstellbar, von seltenen Ausnahmeanwendungen mal abgesehen. Erdgas (CNG) wird in Fahrzeugtanks mit extrem hohem Druck, nämlich ca. 200 Bar im gasförmigen Zustand gehalten. Wenn so ein Tank hochgeht, ebenfalls meist Pfusch und mangelhaftem Material, wie in der Vergangenheit immer wieder bei VW, dann endet das dramatisch. So eine Explosion entzündet sich immer und dabei können Gebäude wegfliegen.

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