
Es wurde ein Abholer zu ihr geschickt, der in zivil gekleidet sei, um verdeckte Ermittlungen in dem Fall nicht auffliegen zu lassen. Dem übergab sie ihre Bankkarte samt PIN. Nun sind rund 19.000 Euro einfach weg.
Den Abholer beschreibt die Frau wie folgt: circa 1,85 Meter groß, schwarze, wellige Haare, ein Kinnbart, bekleidet mit einem schwarzen langen Mantel und einem Schal. Es ist nicht auszuschließen, dass dieser Mann bei weiteren Betrugsversuchen zum Einsatz kommt.
Gerade bei älteren Menschen wird mit dieser Masche ihr Grundvertrauen in Sicherheitsbehörden auf schäbigste Art von den Betrügern missbraucht. Es passt in vielen Fällen gar nicht in das Weltbild der Opfer, dass sich jemand als Polizei ausgibt und sie gar nicht schützen, sondern betrügen will.
„Wir warnen weiterhin eindringlich davor, am Telefon über das Vermögen zu sprechen. Die echte Polizei würde nie so etwas abfragen und auch kein Geld in Sicherheit bringen, weil Betrüger im Umkreis unterwegs sind. Wer sich nicht sicher ist, ob er von der echten Polizei kontaktiert wurde, sollte immer zuerst das Gespräch beenden und auch selbst auflegen und dann neu wählen – am besten die 110. Nicht verbinden lassen. Betrüger können das fingieren. Wer Kontaktmöglichkeiten zu seinen Angehörigen hat, sollte diese zu Rate ziehen, bevor Wertgegenstände, Bargeld oder Bankkarten an vermeintliche Polizisten übergeben werden“, rät die Polizei.







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