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Fast 7000 Menschen nutzen den „Kleinen Stadtverkehr Röbel“

8. Januar 2019

Der „Kleine Stadtverkehr Röbel/Müritz“ hat im Jahr 2018 seine erste komplette Saison absolviert. Sie ist zwar mit 6903 beförderten Menschen nicht ganz so gelaufen, wie erhofft, aber Grund zur Sorge sehen die Verantwortlichen dennoch nicht. Im Gegenteil, es gibt bereits Überlegungen, das Angebot auszubauen. Zwei neue Haltestellen – am Gildekamp und im Feriengebiet „Unter den Kiefern“ – sind bereits dazu gekommen.

Die 6903 Fahrgäste nutzten den „Kleinen Stadtverkehr“ einer Auswertung zufolge an 177 Tagen. Das heißt, im Durchschnitt fuhren 39 Menschen am Tag mit. Das sah in der Saison und an den Feiertagen natürlich noch besser aus, aber: 54 Prozent der Nutzer waren Einheimische.

„Ein deutlicher Fakt dafür, dass das Angebot vor Ort nicht nur mit Worten begrüßt, sondern auch tatsächlich genutzt wird. Aber: aus den vielen Gesprächen vor Ort wissen wir, dass der Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung noch steigerungsfähig ist. Wenn auch nicht ausschließlich, aber letztendlich entscheiden natürlich auch die realen Fahrgastzahlen darüber, wie ein solches Projekt zukünftig realisiert werden kann“, heißt es aus der Stadtverwaltung.

Öffentliche Mobilität sei immer mit einem finanziellen Zuschuss verbunden. Insgesamt kostet der Röbeler Stadtverkehr im Jahr 2018 genau 66 000 Euro. Nach Abzug der Fahrgasteinnahmen, Ausgleichszahlungen sowie der Position aus dem Mobilitätsbeitrag pro kurabgabepflichtiger Übernachtung (ca. 10 Cent/Übernachtung), verbleiben für die Stadt Röbel/Müritz final ca. 50 000 Euro an Kosten.

„Dennoch ist es unser Ziel, weiter in die öffentliche Mobilität zu investieren, das Angebot stetig zu verbessern, vielleicht sogar ganzjährig auszubauen und die eigenen Kosten im Verhältnis zum Angebot kontinuierlich zu überprüfen“, so die Stadtverwaltung.

Der „Kleine Stadtverkehr“ ist vom 1. April bis 30. November von Montag bis Sonnabend unterwegs, eine Fahrt kostet einen Euro, Kinder unter sechs Jahren zahlen gar nichts.


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