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FDP und MUG wollen Umzugsbeihilfe für Azubis in Waren

8. Oktober 2019

Die FDP/MUG-Fraktion der Warener Stadtvertretung möchte Auszubildenden und Schülern eine Umzugsbeihilfe zahlen. Und zwar 200 Euro pro Ausbildungs- bzw.  Schuljahr.
Einen entsprechenden Antrag bringt die Fraktion in die nächste Stadtvertretung ein und begründet diesen Vorschlag auch umfassend:

„Die vorgeschlagene Umzugsbeihilfe soll dazu dienen, die Auszubildenden und Schüler, die während ihrer Ausbildung in Waren wohnen, dazu zu motivieren, ihren Hauptwohnsitz auch nach Waren zu verlagern. Mit der entsprechenden Beihilfe wird den Auszubildenden und Schülern auf der einen Seite eine kleine Förderung eröffnet, die gerade in Zeiten der Ausbildung sehr hilfreich ist, auf der anderen Seite erhält die Stadt Waren mit der Ummeldung des Hauptwohnsitzes auch die entsprechenden Schlüsselzuweisungen“, heißt es im Antrag der Fraktion.

Unternehmen Warens könnten mit dem Vorteil der städtischen Umzugsbeihilfe werben und hätten damit im Wettbewerb um die Auszubildenden vielleicht einen kleinen Vorteil. „Hierbei handelt es sich also auch um einen nicht zu unterschätzenden Standortvorteil für die im Stadtgebiet ansässigen Unternehmen“, meinen die FDP- und MUG-Politiker.

Hinzu komme, dass die Stadt Waren die Kosten, die sie bei der Unterhaltung der Infrastruktur habe, auch für den Teil der Bevölkerung erstattet bekomme, der bisher, wenn überhaupt, lediglich mit Nebenwohnsitz in Waren wohne, aber tatsächlich die Infrastruktur vollumfänglich nutze. Es finde also eine Annäherung zwischen den tatsächlichen Nutzern und den möglichen Nutzern statt.

Anspruchsberechtigt sollen Auszubildende und Schüler sein, die ihren Hauptwohnsitz nach Waren ummelden. Die finanzielle Zuwendung soll mit dem Zeitpunkt enden, wo die jeweilige Ausbildung abgeschlossen ist und auf maximal fünf Jahre begrenzt sein.


Eine Antwort zu “FDP und MUG wollen Umzugsbeihilfe für Azubis in Waren”

  1. Rüdiger sagt:

    Ist ja eigentlich keine schlechte Idee, auch das mit den Schlüsselzuweisungen ist schon länger bekannt.
    In anderen Städten gibt/gab es ein Begrüßungsgeld, um den Einwohner zu motivieren.

    Nur was ich nicht verstehe ist die jährliche Beihilfe. So sichert man sich zwar jedes Jahr die Schlüsselzuweisung, aber UMZUGS-Beihilfe benötige ich nur einmal für den Umzug und nicht jedes Jahr.

    Ob man mit 200 Euro einen entscheidenden Standortvorteil hat, wage ich auch zu bezweifeln.
    Allgemein ein höheres Ausbildungsgehalt und eine moderne Ausbildungsmethode sind da zielführender.
    Mit dem Motto „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, kommt man im Jahr 2019 (Work-Life-Balance) und durch den demographischen Wandel nicht weit.

    Hier wird über die Hintertür (Stadt) der Unternehmer subventioniert (16,67 Euro / Monat mehr Lohn).
    Und das von der FDP/MUG.
    Besser wäre es allgemein für alle und einmalig.

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