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Festakt zum 150. Geburtstag der Warener Feuerwehr

4. Oktober 2019

Sie sind innerhalb von wenigen Minuten da, wenn man sie braucht – egal ob morgens, mittags oder mitten in der Nacht. Und sie werden nicht nur gebraucht, wenn’s qualmt und brennt, sondern sehr häufig bei schweren Unfällen, bei Sturmschäden oder auch, wenn der Rettungsdienst alleine nicht weiter kommt. 144mal sind Warens Feuerwehrleute in diesem Jahr schon ausgerückt – heute durften sie sich feiern lassen. Zum 150. Geburtstag gab’s eine große Festveranstaltung im Bürgersaal mit vielen Auszeichnungen und netten Geschenken.

Dass die Zahl der Einsätze in den vergangenen Jahren gestiegen ist, wissen nicht nur Insider, doch sie ist nicht nur ein bisschen höher geworden, sie hat sich seit der Wende verdoppelt. Da ist es gut, dass Warens Wehr personell bestens aufgestellt ist und auch nicht wie andere Wehren von Nachwuchssorgen geplagt wird. Derzeit kann Wehrleiter Reimond Kamrath auf 78 aktive Mitglieder zählen, bei den kleinen Löschfüchsen und auch bei der Jugendfeuerwehr herrscht großer Andrang.

Aber nicht nur bei „echten Einsätzen“ sind die Freiwilligen zur Stelle. Auch viele Organisatoren von Sportveranstaltungen können sich auf sie verlassen, genauso wie Kindergärten und Schulen, die bei Festen oder für den Unterricht Feuerwehrleute und -technik brauchen.

Vor der Gründung der Warener Feuerwehr 1869 gab es übrigens eine Pflichtfeuerwehr, in der alle jungen Männer für sechs Jahre verpflichtet waren. Die Freiwillige Turnfeuerwehr wurde parallel zur Pflichtfeuerwehr gegründet. Beide verschmolzen vier Jahre später zu einer.

Und wer glaubt, das Problem Schaulustige ist eines der heutigen Zeit, der wurde bei der Festveranstaltung eines Besseren belehrt: Schon damals gab es Schaulustige, die den Dienst der Retter beeinträchtigen. 1932 wurde daher empfohlen, bei wiederholter Störung diesen Leuten mit dem Spritzenschlauch zu Leibe zu rücken. Dürfte auch heute noch sehr wirkungsvoll sein…

Sehr schön nachzulesen ist die Geschichte der Warener Feuerwehr in einer Festschrift, die ersten Exemplare sind heute verteilt worden.

Bevor wir jetzt zu den Ehrungen der einzelnen Kameraden kommen gehen herzliche Glückwünsche an den Wehrleiter Reimond Kamrath. Der hat nämlich nicht nur eine gut funktionierende Truppe, sondern wurde heute auch mit dem silberne Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes ausgezeichnet. Verdient!

Ehrungen:
10-jährige Mitgliedschaft
Robert Wiedemann, Jan Alexander Amann,

25-jährige Mitgliedschaft
Henry Währer

40-jährige Mitgliedschaft
Bernhard Teichert

50-jährige Mitgliedschaft
Hans Beckmann

Aufnahme in Jugendfeuerwehr
Lexa Lauren Leaven
Kilian Schubel
Luis Maximilian Seitz

Ein Extra-Dank ging an den ehemaligen Wehrführer Harald Hakert für die Arbeit an der Festschrift.


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