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Film- und Schauspieler-Crew fühlt sich an der Müritz pudelwohl

5. September 2018

Sie ist hellauf begeistert von der Müritz-Region, auch wenn sie sich bei ihrer Radtour am Montag ordentlich verfranzt hat: Die beliebte Schauspielerin Mariele Millowitsch, bekannt unter anderem als „Schwester Nicola“, aus der Serie „girl friends“ oder als Kommissarin „Marie Brand“, scheint sich auf Anhieb in die Müritz-Region verguckt zu haben. Sie gehört zum Schauspieler-Team, das gegenwärtig für den ARD-Zweiteiler „Käthe und ich“ in Waren und Umgebung dreht und reiste eigenen Angaben zufolge das erste Mal an die Seenplatte.

„Man hat ja schon gehört, wie schön es hier ist, aber wenn man das dann erlebt, ist es noch viel schöner. Diese Weite und diese Größe der Seenplatte sind enorm“, sagt die sympathische Schauspielerin, die im neuen Film Pflegerin Helene verkörpert – eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und kein Blatt vor den Mund nimmt.

Und weil es ihr hier so gut gefällt, kann sich die 62-Jährige durchaus vorstellen, demnächst mal als Urlauberin zurückzukommen. Auch wenn sie am Montag unfreiwillig mehr Kilometer mit dem Rad unterwegs war als geplant. „Es waren wohl so 30 Kilometer. Das lag daran, dass ich mich verfahren hatte“, erzählt sie lächelnd und scheint dieses Erlebnis schnell verdaut zu haben.

Aber auch die anderen Schauspieler wie Hauptdarsteller Christoph Schechinger und die gesamte Filmcrew schwärmten gestern während eines Pressetermins in den höchsten Tönen von der Müritz-Region. „Wir sind hier toll empfangen worden, und man hat uns das Gefühl gegeben, dass wir sehr willkommen sind“, so Regisseur Phillip Osthus. Nach einem Drehtag in Waren sind gestern Szenen in Klink und Eldenburg  gefilmt worden, weitere Drehs folgen bis zum Ende der Woche.

„Es gibt viele Zuschauer bei unseren Arbeiten, die Stadt ist ja voll, aber keiner stört. Es macht einfach Spaß“, versicherte auch Produzent Ivo Beck.
Es scheint hier an der Müritz wirklich alles zu stimmen. Selbst das Wetter, das sich von der allerbesten Seite zeigt – inklusive Glitzerwasser – und sicher für wunderschöne Fernsehbilder sorgen wird.

Zwar produziert das Team einen Großteil des Zweiteilers – 44 Drehtage sind angesetzt – gar nicht an der Müritz, sondern in Berlin, doch Regisseur Osthus verspricht für den Film viele Einstellungen von Waren und Umgebung, die gewiss zu zahlreichen Anrufen in der Müritz-Info führen werden. Bessere Werbung zur besten Sendezeit gibt’s nämlich nicht.

Doch nicht nur von Waren und der Region werden die Zuschauer verzaubert sein. Hündin „Käthe“; Hauptdarstellerin und zuckersüß, verdreht schon am Set sowohl den Schauspielern als auch den Crew-Mitgliedern den Kopf. Schauspieler Christoph Schechinger hat sie schnell in ihr Herz geschlossen. Und der kann sich nach den vielen Begegnungen mit „Käthe“, die vom Filmtierhof Katja Elsässer kommt, inzwischen durchaus vorstellen, einmal selbst mit Hund zu leben. Mariele Millowitsch hat schon einen und wollte gestern, nachdem die geplanten Szenen im Kasten waren, auch so schnell wie möglich wieder zu ihm.

Und darum geht’s im Zweiteiler: Paul (Christoph Schechinger) ist Psychologe, der sich auf tiergestützte Therapien spezialisiert hat. Er und sein Hund Käthe sind ein eingespieltes Team – auch bei schwierigen Fällen:  Fünf Jahre lang lag Maria Thalbach (Muriel Baumeister) im Wachkoma. Als sie wieder aufwacht, muss sie jedoch erfahren, dass ihr Mann Johannes (Stephan Szász) mit einer neuen Frau zusammenlebt. Schlimmer noch: Marias achtjährige Tochter Johanna will mit ihrer leiblichen Mutter, die nunmehr körperlich behindert ist, nichts zu tun haben. Eine schwierige Situation für alle.

Auch für Paul ist dieser Fall ein besonderer: Seine Frau Erina (Nadja Bobyleva) – eine international bekannte Primaballerina – liegt nach einem schweren Autounfall im Wachkoma. Paul ist voller Zuversicht, dass auch sie eines Tages wieder aufwachen wird.

Wann der zweiteilige ARD-Film ausgestrahlt wird, ist noch nicht klar, wahrscheinlich im Sommer/Herbst des kommenden Jahres. Und wenn richtig viele Zuschauer einschalten, könnte daraus sogar eine Serie werden, die dann wieder an der Müritz spielt.


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