Flucht vor Polizei endet im Krankenhaus

24. September 2023

Gestern gegen 20 Uhr wollten Beamte des Polizeihauptreviers Demmin einen grauen Mercedes-Benz kontrollieren. Sie setzten das Anhaltesignal „Stopp Polizei“. Daraufhin erhöhte der Fahrzeugführer des Mercedes seine Geschwindigkeit deutlich und versuchte, abzuhauen. In der Ortschaft Wotenick kam der Fahrzeugführer in einer Rechtskurve aufgrund deutlich überhöhter Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der dortigen Friedhofsmauer sowie einer Straßenlaterne.

In der weiteren Folge überschlug sich der verunfallte Wagen vermutlich mehrere Male, ehe er durch den Zusammenstoß mit einem Gebäude zum Stillstand kam. Die herbeigeeilten Polizeibeamten stellten zunächst zwei nicht ansprechbare und zudem eingeklemmte Insassen in dem stark deformierten Fahrzeugwrack fest.

Bei diesen handelte es sich um den 28-jährigen deutschen Fahrzeugführer und dessen 25-jährige deutsche Beifahrerin. Es folgten Erste-Hilfe-Maßnahmen bis zum Eintreffen der angeforderten Rettungskräfte. Nachdem die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Demmin die eingeklemmten Personen aus dem Wrack befreit hatten, erfolgte die weitere medizinische Versorgung der schwerverletzten Insassen sowie deren Transport in das Kreiskrankenhaus Demmin und das Universitätsklinikum Greifswald.

Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wurde vor Ort festgestellt, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Darüber hinaus war der Mercedes bereits außer Betrieb gesetzt und die angebrachten Kennzeichen entstempelt.


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