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Fusion: Überarbeitetes Sicherheitskonzept übergeben

16. Mai 2019

Der Kulturkosmos Müritz e.V. hat heute dem Amt Röbel-Müritz fristgerecht ein aktualisiertes Sicherheitskonzept übergeben. Das Sicherheitskonzept wurde mithilfe externer Sachverständiger und Experten überarbeitet und deutlich erweitert. „Die Sicherheit aller Beteiligten auf dem Fusion Festival hat für uns oberste Priorität“, sagt Martin Eulenhaupt, Vorsitzender des Vereins Kulturkosmos e.V., der das Festival veranstaltet. „Nach unserem konstruktiven Austausch mit dem Ordnungsamt am vergangenen Montag haben wir unsere Hausaufgaben gemacht. Wir gehen nun davon aus, dass einer Genehmigung der Veranstaltung nichts mehr im Wege steht“, so Eulenhaupt weiter.
Teil des aktualisierten Sicherheitskonzeptes ist auch ein Kompromiss zur Polizeipräsenz:

Die Polizeiwache wird in unmittelbarer Nähe zum Festivalgelände eingerichtet und kann von den Festivalgästen fußläufig erreicht werden. Ein anlassbezogener Zugang der Polizei zum Veranstaltungsgelände wird selbstverständlich gewährleistet.

Der Kulturkosmos Müritz e.V. begegnet mit diesem Kompromiss der ursprünglichen polizeilichen Forderung nach einer Polizeiwache innerhalb des umzäunten Festivalgeländes und einer anlasslosen Bestreifung. „Eine ständige und anlasslose Polizeipräsenz wäre unverhältnismäßig, widerspräche der Philosophie des Festivals und würde die Freiheit von Kunst und Kultur unnötig einschränken“, sagte Eulenhaupt.

Eine Petition des Kulturkosmos e.V. „Gegen anlasslose Polizeipräsenz auf friedlichen Kulturveranstaltungen!“ hat inzwischen mehr als 125.000 Unterstützer:innen, darunter zahlreiche Abgeordnete, Parteien, Vereine, Initiativen, Organisationen und Unternehmen.


2 Antworten zu “Fusion: Überarbeitetes Sicherheitskonzept übergeben”

  1. Tomdb sagt:

    Finger weg von einem der schönsten und friedlichsten Festivals weltweit!

  2. K.Frind sagt:

    Ich dencke mal,da steckt etwas anderes dahinter.Weil es ist schon sehr eigenartig.Wenn jetze eine oder zwei Sachen von den Behörden beanstandet werden würde,das könnte ja mal vorkommen.Aber bei der Fusion wird ja plötzlich fast alles beanstandet.Alles was 20 Jahre lang als Top genehmigt wurde,wird jetze plötzlich alles in Frage gestellt.Obwohl man sich ja in 20 Jahren überall von selbst weiterentwickelt was den Standarts betreffen tut.Rock am Ring ist bei allem Lob zur Sicherheit auch längst nicht mehr das was es mal war,das hat mit Festival schon nichts mehr zu tun. Wenn der Staat etwas kaputt beaufsichtigen will und Menschen bevormundet was für sie richtig u falsch ist,so wie in der DDR,dann wird auch die Fusion irgendwann nicht mehr da herum kommen unter den ganzen Beaufsichtigungszwängen.Ich bin schon sehr gespannt was mich beim Rammsteinkonzert erwartet. Der Band wird ja auch alles mögliche nach gesagt. Vielleicht sitze ich dann beim Konzert auch schon von der Polizei bewacht,wer weiß.Im Falle das der Till böse Wörter singt ,können mir ja irgendwelche Beamten die Ohren zu halten,aus Angst das ich sexuell gestörrt oder mit Links oder Rechts Gedanken nach Hause renne.

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