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Gartenabfälle lieber nicht „entflammen“

7. März 2016

Mit den ersten Frühlingstagen wächst nicht nur die Freude über frische Luft, sondern vielerorts auch der Frust über verqualmte Straßen. Denn obwohl es in den meisten Gemeinden verboten ist: Etliche Kleingärtner verbrennen ihre Abfälle und ziehen damit nicht nur den Zorn der direkten Nachbarn auf sich.

Senior man is burning dry branches in the gardenDoch das kann richtig teuer werden, denn das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen in den Gemeinden bzw. Städten ist nicht erlaubt, wo Entsorgungseinrichtungen vorhanden sind. So unterhält der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte beispielsweise in der Stadt Waren gegenwärtig einen Annahmehof in Waren-West. Es besteht hier ganzjährig die Möglichkeit, pflanzliche Abfälle, die nicht gewerblich anfallen, gegen ein geringes Entgelt zu entsorgen.

 

Das heißt im Klartext: Überall dort, wo Gartenabfälle regulär entsorgt werden können, ist das Verbrennen verboten!

Einige Vorstände von Kleingartenvereinen bzw. – anlagen organisieren bereits seit Jahren eine zentrale Erfassung und den Abtransport von pflanzlichen Abfällen ihrer Vereinsmitglieder nach der Ernte. Mit Erfolg.

Wird dennoch ein Feuerchen entfacht und fühlt sich dadurch auch noch jemand belästigt, droht ein empfindliches Bußgeld.


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4 Antworten zu “Gartenabfälle lieber nicht „entflammen“”

  1. Horst sagt:

    In Waren wurden ja in diesem Jahr aus zwei Annahmehöfen einer, weil „sowenig“ anfällt. Wir haben nur knapp 2.000 Kleingärten in Waren . Das bisschen, was da zusammen kommt….
    Wen wundert es , wenn da Rauchzeichen von den Parzellenindianern aufsteigen oder in den Wäldern statt Ameisenhaufen sich Abfallhaufen vermehren.

  2. w sagt:

    Mich ärgern die ständig wachsenden Haufen aufgeplatzter gelber Säcke in den Waldschneisen. Kein Mitleid mit denen, die so ihre Abfälle entsorgen, Nachbarn verärgern und hemmungslos der Natur Schaden zufügen!
    Niemand ist gezwungen, einen Garten zu bewirtschaften. Eigentum verpflichtet nun mal. Außerdem gibt es außer , egal ein oder zwei Wertstoffhöfen, wohl Möglichkeiten, damit anständig umzugehen: Mulchen, Shreddern, trocknen und sparsam den Grill damit anzünden. Stinkt nicht, wie die tollen auf Erdölbasis hergestellten Grillkohleanzünder und kostet nichts. Auch kann man Komposthaufen groß genug einplanen, dass dann alles einfach so drauf kann. Wer Garten will muss Komposthaufen mögen. Humus braucht unser dröger Sandboden ja sowieso ohne Ende.

  3. Danke für den Beitrag zu Gartenabfällen. Meine Tante bestellt sich immer einen Containerdienst, um ihre Abfälle zu entsorgen. Da macht dann immer die ganze Nachbarschaft mit, dass sich der Container auch richtig lohnt.

  4. Louise sagt:

    Um die Abfälle nicht durch Verbrennung zu entsorgen, können sie auch klein geheckselt werden. So entsteht später wertvoller Humus. Da der Phospatgehalt in den meisten Böden eh sinkt, ist es ganz gut, wenn dergleichen an den Boden auf natürliche Weise zurückgegeben wird.

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