Dass er gerne einmal ein hauptamtlicher Bürgermeister werden möchte, hat Enrico Malow schon seit Jahren anklingen lassen. Als er aber plötzlich als Kandidat in Teterow antrat, waren dann doch viele überrascht. Aber der jahrelange ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde Grabowhöfe hatte in der Bergringstadt bei der gestrigen Wahl keine Chance. Vier Bewerber gingen ins Rennen, Malow landete mit 11,2 Prozent abgeschlagen auf Platz vier (vorläufiges Ergebnis). Die meisten Stimmen erhielt der SPD-Mann Robert Straßburg (39,5 Prozent) und Einzelbewerber Thomas Gütschow (29,4 Prozent). Beide stehen jetzt in der Stichwahl in zwei Wochen.
Malow indes hat für seine Kandidatur einiges aufgegeben. Denn in Teterow gab es mit Matthias Hantel bereits einen CDU-Bewerber, so dass der Mann aus Grabowhöfe als Einzelbewerber startete. In seiner Partei kam das nicht so gut an, es knirschte auch im Ortsverband der CDU. So entschloss sich Malow, der CDU nach fast 20 Jahren den Rücken zu kehren, trat aus und führte als Gründe aber vor allem bundespolitische Themen an. Insider vermuten, dass der Grabowhöfer weiterhin Bürgermeister-Ambitionen hegt und im kommenden Jahr in Waren antritt, wenn die Müritzstädter im Herbst einen neuen Verwaltungschef wählen. Denn 2027 endet die Amtszeit von Norbert Möller (SPD).












Herr Malow, bitte kandidieren Sie nicht für das BM-Amt in Waren. Wer öffentlich schmutzige Wäsche wäscht um sich als Kandidat zu profilieren, hat jegliche moralische Vorraussetzung für ein öffentliches Amt dieser Größe verspielt. (Ironie: oder ist das Vorraussetzung?)
Die CDU war es schließlich in der Sie groß geworden sind und Sie immer gefördert und unterstützt hat. Ohne die CDU hätten Sie es nie vom Maler bist zum Amtsvorsteher gebracht. Fühlten Sie sich nun zu Höherem berufen um gegen die eigenen Mitstreiter zu kämpfen?
Obwohl ich kein Sozenfreund bin ist mir Norbert da hundert mal lieber.