
Die Ausstellung lädt Besucher zu einer liebevoll kuratierten Reise durch mehrere Jahrhunderte Kinderliteratur ein und zeigt, wie Geschichten und Bücher die Fantasie von Kindern über Generationen hinweg geprägt haben. Dass Bücher die Kraft besitzen, Lebenswege zu beeinflussen, zeigt auch die Biografie des berühmten Archäologen Heinrich Schliemann. Als Siebenjähriger erhielt er 1829 zu Weihnachten ein Kinderbuch – die „Weltgeschichte für Kinder“. Die darin enthaltenen Bilder des brennenden Troja faszinierten ihn so sehr, dass sie ihn später zur Lektüre der Epen Homers und schließlich zu seinen legendären Ausgrabungen führten.
Die Sonderausstellung zeichnet die Entwicklung der Kinderliteratur von ihren frühen Anfängen bis in die Gegenwart nach. Während Kinder im Mittelalter häufig nur ausgewählte Bibelstellen oder Auszüge aus Heldensagen lesen konnten, rückte in der Zeit der Aufklärung zunehmend das Kind selbst als Zielgruppe von Bildung und Literatur in den Mittelpunkt. Im 19. Jahrhundert entstanden schließlich eigene Literaturformen für unterschiedliche Altersgruppen und Interessen.

Die Ausstellung richtet sich ausdrücklich an die ganze Familie. Neben klassischen Ausstellungselementen wie Texttafeln und Vitrinen sorgen kleine Installationen für einen abwechslungsreichen Rundgang.
Begleitend bot das Museumsteam bereits ein vielfältiges Programm mit Führungen, Bastelaktionen sowie Ferienworkshops an: „In den Winterferien entwickelten Kinder und Jugendliche im Rahmen eines dreitägigen Workshops ihre ganz persönlichen Bücher – von der ersten Idee über Illustration und Text bis hin zur eigenen Buchbindung. Auch im kommenden April, am Samstag 11.04.2026, wird es noch einen Familientag geben, der die Sonderausstellung einbezieht.“ so Museumsleiterein Undine Hasse „ und auch für Schulklassen aus der Region hat sich die Ausstellung zu einem beliebten Ziel entwickelt – ein weiterer Grund für die Verlängerung.“
Der Besuch der Sonderausstellung ist im regulären Museumseintritt enthalten.








Eine wunderbare Idee,denn die alten Kinderbücher beinhaltet einen Zauber,den ich den neuen Kinderbücher vermisse,wie auch in den Kinderfilme.Auch mit den Großeltern wird es ein besonderer Tag,denn es sind Bücher,mit denen wir groß geworden sind und sie haben meine Fantasie angeregt,im positiven.