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Haus von NPD-Politikerin großflächig beschmiert

25. Januar 2023

In der letzten Nacht ist ein Haus in der Warener Mozartstraße erneut großflächig mit einer lackähnlichen Substanz beschmiert worden.
Außerdem ist eine Fensterscheibe – vermutlich mit einem Pflasterstein – beschädigt worden. Den Tatzeitraum gibt die Polizei mit zwischen 2 und 3 Uhr an, ersten Schätzungen zufolge ist ein Schaden von rund 10 000 Euro entstanden. Bei dem beschädigten Gebäude handelt es sich um das Haus von Doris Zutt, die einst für die NPD in der Warener Stadtvertretung saß. Das Haus ist schon mehrfach beschmiert und beschädigt worden.
Von den Vorfällen mit rechten Störern der Partei „Neue Stärke“ in den vergangenen Wochen in Waren hat sich Zutt gegenüber „Wir sind Müritzer“ klar distanziert. Die Kripo Waren ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.


5 Antworten zu “Haus von NPD-Politikerin großflächig beschmiert”

  1. Hermann Werth sagt:

    Bei Mitgliedern anderer Parteien, würde jetzt der Staatsschutz ermitteln. H.W.

  2. Stefan sagt:

    Hallo Herr Werth,

    das hat Walter Lübcke auch nicht geholfen – falls Sie sich erinnern.
    In seinem Fall waren es jahrelange Morddrohungen aus der rechten Szene und nicht „nur“ Sachbeschädigung.

    Zu verachten sind solchen Taten aber immer.
    Wer politisch andere Meinungen nicht aushält, sollte besser gar keine haben.

  3. Mike sagt:

    Mitglieder von anderen Parteien hätten sich dann wohl die Ermittlung von Staatsschutz auch verdient da sie die Grundfesten unserer Gesellschaft nicht durch Hass und Diktatur ersetzen möchten.

  4. lutra sagt:

    Diejenigen, die das beschmiert haben und Frau Zutt sind nur durch Zufall nicht in derselben Szene oder Partei. Die Geisteshaltung ist jedenfalls die gleiche.

  5. Simon Simson sagt:

    War das Haus mit den Donald-Duck-Augen nicht schon hässlich genug? Und hat Frau Zutt ihr Leben als Krösus für eine Handvoll Schwachköpfe einer untergehenden Partei nicht genug versaut? Wahrscheinlich findet sie Trost bei reichlicher, biologischer Energiezufuhr und Lagerfeuerabenden auf ihrem Hof, wenn tottraurige Nazis vom abgebrannten Deutschland singen. Wäre anders gelaufen, hätte sie sich für was Positives eingesetzt. Eigentlich ist es dafür nie zu spät. Aber als Überzeugungstäterin wird sie es schwer haben, dafür einen Sinn zu entwickeln. Deshalb mein Angebot: Ich lasse die Schmierereien auf meine Kosten beseitigen, wenn Frau Zutt den Nazis öffentlich den Rücken kehrt, aus der NPD nachweislich austritt und auf ihre Tage noch etwas Positives beginnt.
    Aber ich glaube, mein Geld zusammenhalten zu können. Da das Haus mit Stahlplatten vor genauso extremen und extrem dummen Gegnern geschützt ist, sodass es im Erdgeschoss ewig dunkel ist, stören sie die Schmierereien wohl am Wenigsten; im Gegenteil: Das gibt ihr wieder etwas Kraft, weil sie sich wieder mit dem Deutschland als Opfer gerieren kann und erspart ihr, sich mit der Realität auseinanderzusetzen. Der Ausstieg ist bekanntlich sehr, sehr schwer.

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