
„Alle Instrumente und Gegenstände, die steril sein müssen, kommen zu uns. Vorrangig natürlich aus dem OP und dem Kreißsaal“, erzählt Gesine Pagel. Sie hat viele Jahre als Krankenschwester im Haus gearbeitet, sich dann aber für die Sterilisationsabteilung entschieden und dafür verschiedene Fortbildungen absolviert. Wie ihre vier Kolleginnen, auch die zum Teil als Seiten-Einsteigerinnen ins Team kamen.
Die Räume und auch die feuchte Luft in der Sterilisationsabteilung erinnern ein bisschen an einen Waschsalon. Nur mit mehr Technik, denn dem Zufall wird dort nichts überlassen.

Und dank der modernen Technik können die Ärzte und Schwestern des Hauses jederzeit nachvollziehen, wann welches Teil in der Sterilisationsabteilung war, welcher Mitarbeiter sich darum gekümmert und wann es die „keimfreien Räume“ wieder verlassen hat. Dafür sorgen Strichcodes, die denen der bekannten Codes auf Verpackungen ähneln und eine Nachverfolgung jederzeit ermöglichen.
Die Abteilung selbst ist in drei Bereiche eingeteilt: den unreinen, den reinen und den sterilen. Wechseln die Mitarbeiter zwischen den Räumen, wechseln sie auch die Kleidung. Und sie desinfizieren sich natürlich mehrfach am Tag die Hände.
Wie oft genau, kann Gesine Pagel nicht sagen, denn das Händewaschen ist bei ihr und ihren Mitarbeiterinnen Routine. Lebenswichtige Routine, schließlich „sind die Hände die Taxis für die Keime“, weiß die erfahrene Schwester und ist deshalb nicht nur in ihrer Abteilung eine große Verfechterin des gründlichen Händewaschens.
Wer mehr über die Arbeit von Gesine Pagel und ihren Mitarbeiterinnen erfahren möchte, hat dazu beim großen Tag der offenen Tür im Müritz-Klinikum am kommenden Sonnabend, 23. April, ab 10 Uhr die Möglichkeit. Interessierte dürfen einen Teil der Abteilung besichtigen, Gesine Pagel wird verständlich erklären, wie das Sterilisieren funktioniert.
Auch andere Bereiche des Krankenhauses, die sonst normalerweise für Besucher geschlossen sind, öffnen an diesem Tag ihre Türen.








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