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IHK: Dringender Handlungsbedarf beim Ausbau der B96

5. April 2019

Die Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern mahnt zum wiederholten Mal den dringenden Handlungsbedarf beim Ausbau der großräumigen und überregionalen Anbindung des östlichen Mecklenburg-Vorpommerns an. „Handlungsbedarf sehen wir vorrangig in Richtung Berlin über die B 96, in Richtung Südwesten über die B 189n sowie der Anbindung der Insel Usedom“, so Torsten Haasch. Das sagte der Hauptgeschäftsführer der IHK gestern während einer Informationsveranstaltung in der Kammer.
Vom Land erwartet die IHK im Namen der regionalen Wirtschaft und der übergroßen Mehrheit der Bevölkerung, dass das Land nunmehr die Bearbeitung der Projekte zügig in Angriff nimmt und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im östlichen Mecklenburg-Vorpommern durch Taten stärkt.

In der IHK Neubrandenburg stellten das Straßenbauamt Neustrelitz sowie die Landkreise Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald gemeinsam ihr Straßenbauprogramm für das Jahr 2019 vor.
„Die in den Bauprogrammen des Straßenbauamtes Neustrelitz und der Landkreise für 2019 vorgesehenen Baumaßnahmen sind wichtig und nötig, um den Zustand des Straßennetzes in unserer Region zu verbessern bzw. zu erhalten. Dass einzelne Straßenbaumaßnahmen zu teilweise großen Einschränkungen führen können, ist dabei eine nicht zu unterschätzende Folge. Aus Sicht der Wirtschaft ist daher die frühzeitige Information zum aktuellen Bauprogramm sowie die Koordinierung und Abstimmung der Baumaßnahmen, auch mit Maßnahmen anderer Vorhabenträger wie z.B. Kommunen oder Infrastrukturbetreibern, von großer Bedeutung“, fasst Torsten Haasch zusammen.

Jens Krage, Leiter des Straßenbauamtes Neustrelitz, erläuterte während der Veranstaltung den Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Kommunalverwaltung die Bauplanung für das Jahr 2019. Insgesamt sind 41 Maßnahmen an Bundes- und Landesstraßen im Zuständigkeitsbereich des Straßenbauamtes Neustrelitz geplant. Dem Amt stehen im laufenden Jahr dafür insgesamt 23,9 Mio. Euro Bundes- und 16,4 Mio. Euro Landesmittel zur Verfügung.


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