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Initiative „Müritzer für Tiere“: Pflegestellen sind „Goldstaub“ im Tierschutz

28. März 2017

Für Pflegestellen gibt es unter Tierschützern ein geflügeltes Wort: Goldstaub. Hat man sie, sollten sie gehegt und gepflegt werden. Das Warum ist einfach zu beantworten. Wird ein Fundtier in eine Pflegestelle aufgenommen, dann heißt das Leben in einer Familie, es gibt eine Bezugsperson.

Da Fundtiere durch Erlebtes in der Regel auch leicht traumatisiert sind, kann man ihre Persönlichkeit, ihr Wesen im familiären Umfeld besser erkennen, sie für ein neues Zuhause vorbereiten und dieses gezielt suchen.

Die Initiative „Müritzer für Tiere“, die privat, ehrenamtlich und ohne Tierheim arbeitet, ist auf Pflegestellen angewiesen und deshalb glücklich, dass sich Tierfreunde bereit erklären, diese Aufgabe – ebenfalls ehrenamtlich – zu übernehmen.

Denn beim Leben mit einem Pflegetier sind die Anforderungen im Alltag nicht anders als mit dem eigenen Hund oder mit der eigenen Katze. Wer einem Tier „auf Zeit“ helfen will, macht das vor allem aus Liebe zum Tier und weil es die Bedingungen und Erfahrungen zulassen.

Auch was miteinander schriftlich vereinbart wird, orientiert sich an den Möglichkeiten und Wünschen einer Pflegestelle. Das Futter ist meist nicht das Problem. Schwieriger, weil kostenintensiver sind Kastration, Medikamente, also das gesamte Spektrum Tierarzt und Unvorhergesehenes. Das leistet die Initiative „Müritzer für Tiere“. Es wird auch zugesichert, dass ein Pflegetier situationsbedingt die Pflegestelle (kurzzeitig) verlassen kann.

Vorteil einer Pflegestelle kann in Kurzfassung auch sein: Ich lebe mit einem Tier, kann mit einem Hund spazieren gehen, aber ich muss mich nicht auf ein ganzes Tierleben einlassen. Und das scheint manchen gut in die Lebensplanung zu passen. „Das unterstützen wir gern“, heißt es von der Initiative.

„Müritzer für Tiere“ bedankt sich bei fünf Tierfreunden in Waren und Umgebung sowie einer Pflegestelle in Brandenburg und Berlin, dass sie diese wertvolle Arbeit für die Herrenlosen, Ausgesetzten, Gefundenen leisten wollen.nutzen, um Ihnen einige Suchende im Foto vorzustellen.  Weitere sind auf unserer Facebook-Seite.

Kontakt:
Sophie Gödecker, 0152/04661623, sophie_goedecker@aol.com
Sigrid Mielke, 03991/125480, sigridmielke@web.de

facebook.com/mueritzer.fuer.tiere

Wer mehr über die Initiative wissen möchte, kann das bei uns im Partnerbereich unter: https://www.wir-sind-mueritzer.de/partner/mueritzer-fuer-tiere/

Die Katzen auf unseren Fotos sind übrigens noch auf der Suche nach einem Zuhause.


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