
Dieser Leserbrief von Christin aus der Region Röbel sollte zum Nachdenken anregen: „Von Zeit zu Zeit gehen wir mit Müllbeuteln, je nach Verschmutzungsgrad auch mit Schubkarre, ein kleines Stück die Straße zwischen Bollewick und der B198 entlang, um diese auf gerade einmal 600 Metern zwischen zwei Ortsein- und ausgangsschildern von Müll zu befreien. Man bedenke – die Straße wird meist nur von Einheimischen befahren.
Schon längst sammeln wir nicht nur die gewohnten Schnapsflaschen, Kaffeebecher und Bockwurstpapier der umliegenden Tankstelle ein, nein, zuweilen findet man auch blaue Säcke, gefüllt mit Entenfedern, Knochenresten eines fachmännisch zerlegten Schweines und viel anderen unerfreulichen Unrat.
Vergangenes Wochenende haben wir diesen Fund (Foto) an einer bereits oft genutzten Stelle zur vielfachen Entsorgung gemacht, einfach die Böschung bis auf den Acker hinabgeworfen. Daher haben wir, lieber VW-Fahrer, deinen Beifahrersitz samt Kindersitz wieder zur Abholung bereitgestellt. Als Wiedergutmachung kannst Du die anderen Fahrzeugteile netterweise gleich mitnehmen und diese im dafür gedachten Werkstoffhof abliefern. Muss der Landwirt, bevor er seine Fläche bewirtschaften kann, ansonsten diese erst beräumen?
Wann, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ist eure Schamgrenze endlich erreicht? Ihr fahrt täglich diese Allee entlang und habt gänzlich den Sinn und Blick für die Natur verloren.






