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Jugendliche sorgen sich um gesundheitliche Folgen des Klimawandels

Der Klimawandel bleibt für junge Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ein wichtiges Thema, besonders in Bezug auf ihre Gesundheit. Das zeigt die aktuelle Sinus-Jugendstudie im Auftrag der Barmer. Für die repräsentative Studie wurden bundesweit rund 2.000 junge Menschen im Alter von 14 bis 17 Jahren befragt. 52 Prozent der Jugendlichen rechnen mit negativen gesundheitlichen Folgen des Klimawandels, etwa durch Hitze, Extremwetter oder neuen Krankheitsrisiken. Trotz dieser Sorgen bewerten nur noch 48 Prozent das Thema als „sehr wichtig“. Das sind 16 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2021. Gleichzeitig sank der Anteil der Jugendlichen, die große Angst vor dem Klimawandel haben, von 41 Prozent im Jahr 2021 auf nunmehr 35 Prozent.

„Der Klimawandel bereitet Jugendlichen heute weniger Angst als zuvor. Dennoch sorgen sie sich weiterhin um negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit“, sagt Henning Kutzbach, Landesgeschäftsführer der Barmer in Mecklenburg-Vorpommern.

Es sei gut möglich, dass das Thema Klimawandel durch die akuten anderen weltweiten Krisen emotional ein Stück weit in den Hintergrund gerate. Dennoch sind viele Jugendliche laut Studie bereit, konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen:

•           87 Prozent könnten sich vorstellen, häufiger Bus und Bahn zu nutzen.

•           82 Prozent würden Verpackungen eher vermeiden,

•           80 Prozent regionale und Bioprodukte häufiger konsumieren und

•           77 Prozent seltener ein neues Smartphone kaufen.

•           Nur 34 Prozent würden hingegen ganz auf Fleisch verzichten.

Die Sinus-Jugendstudie wird seit 2021 jährlich im Auftrag der Barmer durchgeführt. Sie untersucht, welche Themen junge Menschen beschäftigen – von Zukunfts- und Gesundheitsfragen über Klimawandel bis hin zu Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Die Ergebnisse werden themenweise im Laufe des Jahres veröffentlicht. Von den 2.000 befragten Jugendlichen stammen 365 aus Norddeutschland (Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsachsen und Schleswig-Holstein).

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter: www.barmer.de/jugend-und-klima

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