
„Jugendliche sollten möglichst frei von existenziellen Sorgen aufwachsen können, bevor die Herausforderungen des Erwachsenenlebens kommen. Obwohl es Teenagern in vielen Regionen der Welt sicherlich schlechter geht, ist es dennoch bedrückend, wie sehr das Thema Kriege auch unsere Heranwachsenden belastet“, sagt Prof. Dr. med. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer. Große Sorgen machten sich Teenager auch wegen des Klimawandels (47 Prozent) und der Umweltverschmutzung (46 Prozent).
Eigene Zukunft sehen Teenager wieder positiver
Wie aus der Sinus-Studie weiter hervorgeht, schauen die Jugendlichen hierzulande aber wieder positiver nach vorn. Demnach blicken derzeit 79 Prozent optimistisch in ihre Zukunft. Das sind vier Prozentpunkte mehr als im Jahr 2022, aber immer noch zwei weniger als im Jahr 2021. „Es ist ein gutes Signal, dass wieder mehr Jugendliche optimistisch nach vorn blicken. Es bleibt nur zu hoffen, dass dieser Wert trotz schlechter Nachrichten aus aller Welt weiter steigt“, so Straub. Inzwischen seien wieder 81 Prozent der befragten Teenager mit ihrem Leben zufrieden und damit vier Prozentpunkte mehr als im Jahr 2022. Das sei eine ermutigende Entwicklung.
Zukunft Deutschlands und der Welt wird weniger positiv betrachtet
Im Gegensatz zum eigenen Leben blicken die Jugendlichen laut Sinus-Studie auf die Zukunft Deutschlands und der Welt nur verhalten positiv. 48 beziehungsweise 41 Prozent haben hier eine optimistische Einschätzung. Das ist zwar ein Anstieg im Fall von Deutschland zum vergangenen Jahr, aber immer noch 14 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2021.










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