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Kinder und ältere Menschen auf Sirenen-Geheul vorbereitet

10. September 2020

Nicht vergessen, in knapp einer Stunde heulen die Sirenen – und zwar in ganz Deutschland. Zum ersten bundesweiten Warntag seit 30 Jahren piepen zudem Warn-Apps, Rundfunkanstalten unterbrechen ihre Sendungen und auf Werbetafeln erscheinen Probewarnungen. In den Schulen und Kitas wurden die Kinder in den vergangenen Tagen auf diesen Probelalarm vorbereitet. Und auch in den Alten- und Pflegeheimen werden die Bewohner nicht überrascht.
„Die zunehmende Anzahl an Naturkatastrophen wie Waldbrände 2018 und 2019, Starkregenereignisse und Hochwasser sowie andere Bedrohungslagen wie Terroranschläge und aktuell die Corona-Pandemie haben den Stellenwert des Warnsystems erhöht. Damit Warnungen effektiv sind, ist es notwendig, Wissen zu vermitteln und Strukturen zu erklären“, sagte Innenminister Lorenz Caffier. Nur wenige Menschen würden Warnmeldungen richtig verstehen und könnten sie entsprechend einordnen. Deshalb sei es sinnvoll, diesen Tag durchzuführen – künftig einmal im Jahr.
Die einheitlichen Sirenensignale sind wie folgt festgelegt: Für den Fall einer Warnung über Sirene wird bundeseinheitlich ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton verwendet, zur Entwarnung ein einminütiger Dauerton. Generell gilt für alle Warnungen: Ruhe bewahren und sich insbesondere über die Medien informieren.


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