
Voraussetzung für einen solchen Urlaub im eigenen Land wäre dem Vorschlag zufolge ein negativer Antigen-Test kurz vor der Anreise. „Weitere Bedingungen wie Hygienekonzepte und Kapazitätsbeschränkungen wären auf Landesebene zu treffen“, hieß es.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erklärte dazu: „Wir sind der Meinung, dass zu Ostern wenigstens Urlaub im eigenen Bundesland möglich sein sollte. Wer beispielsweise von Rostock nach Rügen fährt und mit seiner Familie die Ostertage in einem Ferienhaus verbringt, ist keinen zusätzlichen Ansteckungsgefahren ausgesetzt.“Zugleich sei das auch ein Signal an die Branche, „dass wir den Tourismus Schritt für Schritt wieder hochfahren wollen.“
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sagte: «Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb die Bundesregierung einen Urlaub auf Mallorca für sicherer hält als ein Osterwochenende mit Testpflicht in einer Ferienwohnung an Nord- oder Ostsee.» Klar sei jedoch, man müsse angesichts bundesweit steigender Infektionszahlen weiter vorsichtig und achtsam sein.
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sagte, auch über Ostern müsse die Mobilität nach Möglichkeit begrenzt werden. Das gehe aber nicht ohne Verständnis und Unterstützung in der Bevölkerung. „Die Mallorca-Entscheidung der Bundesregierung erweist sich dabei in der Vermittlung als spürbarer Ballast. Mit unserem Vorschlag eröffnen wir in einem eng begrenzten Bereich eine Alternative für einen sicheren Urlaub in der Heimat.“







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