
Die ganze Geschichte geht so:
Ein Sattelschlepper wendet im Herbst 2018 einfach auf der B104, weil er „laut Navi“ wohl in die falsche Richtung fuhr. Der polnische Fahrer wollte vermutlich wieder nach Osten. Aber ausgerechnet an einer gefährlich schlecht einsehbaren Stelle am Abzweig Duckow setzte der Mann zum Wenden an. Die Stelle war auch zu schmal: Der Sattelschlepper rammte das Backstein-Fachwerk-Häuschen. Dieses stürzte ein, als gerade kein Fahrgast wartete und der Lkw fuhr davon.

„Dabei muss es eine gehörige Beule gehabt haben“, sagte ein Sprecher des Stadtbauhofes Malchin zu WsM. Dem Bauhof blieb nichts anderes übrig, als Steine und Biberschwanz-Ziegel einzusammeln. Die Steine waren sogar mit einem besonders hohen Zementanteil gemauert worden. „Eigentlich hart für die Ewigkeit gemauert“, sagte der Sprecher. So konnten die Steine auch nicht wiederverwendet werden. Doch die „Biberschwänze“ konnte man wieder einsetzen: In einem anderen kleinen Stadtteil gab es schon einmal einen ähnlichen Fall, so dass dort auch ein Bushaus repariert werden musste. Kosten: Rund 7400 Euro samt Arbeitsleistung.
Im Fall Duckow sind die Ermittlungen inzwischen eingestellt worden, für den Schaden kann niemand haftbar gemacht werden.












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