
Das gesamte frühere Versorgungsgebäude soll ja einem großen Neubau der Edeka-Handelsgesellschaft weichen (WsM berichtete). Da die Wand nicht einfach stehengelassen werden konnte – die Farben sind im Freien nicht haltbar – einigten sich die Beteiligten darauf, einen Teil – etwa 25 Prozent – über ein kompliziertes Verfahren mittels Kleber zu erhalten.
Fachleute halten das für „mindestens schwierig.“ Es ist, als würde man bei einem Rembrandt-Bild ein Gesicht herausschneiden, heißt es. Trotzdem hat die Bergung begonnen und das Gebäude kann vermutlich ab Mitte Dezember dann abgerissen werden.

Viele Malchower sehen den Erhalt von einem Teil dieses Kunstwerkes auch als eine Hommage an die lange Tuchmacher- und Webertradition der Kleinstadt. Inzwischen dürfte Edeka mit rund 400 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern gehören. Die Teppichwerk-Bildteile sollen im Kloster möglichst trocken gelagert und zu gegebener Zeit wieder gezeigt werden. Einige Teppiche mit dem Malchower Wappen soll es auch noch geben.
Edeka übernimmt die Kosten für die Teil-Bergung.














Neueste Kommentare