Er redet oder besser schreibt nicht lange um den heißen Brei herum: Malchows Bürgermeister René Putzar stinkt der Dreck in seiner Stadt an. „Es ist beschämend, wenn man sieht, wie einige Einwohner Malchows mit ihrer Stadt umgehen“, schreibt er im „Malchower Tageblatt“ und berichtet von Hausmüll, Möbeln, Elektroschrott – achtlos entsorgt im Wald.

„Vielleicht sollte man diesen Menschen zunächst auch einmal Müll in den Vorgarten kippen“, macht der Verwaltungschef seinem Ärger Luft.
Aber er hat auch noch positive Beispiele parat, denn beispielsweise hätten viele Malchower freiwillig geholfen, den Engelschen Garten wieder auf Vordermann zu bringen. Darüber hinaus gebe es Patenschaftsverträge wie beim Rosengarten auf der Insel, und auch die Verwaltungsleute seien mit gutem Beispiel voran gegangen und hätten rings und das Rathaus und das Amtsgericht sauber gemacht.







In vielen städten, die mir bekannt sind, wird der grünschnitt kostenlos angenommen. Nicht so in malchow. Außerdem ist die containergröße im malchower recyclinghof denkbar ungünstig. Es wird einem also diesbezüglich in malchow nicht leicht gemacht. Trotzdem, die achtlose verschmutzung auf straßen und grünanlagen ist beschämend und durch nichts zu entschuldigen.