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MediClin Müritz-Klinikum führt Besuchszeiten ein

8. Juli 2020

Das MediClin Müritz-Klinikum hat erneut die Besucherregelungen angepasst. Grundsätzlich besteht weiterhin ein Besuchsverbot. Um das Personal und die Patienten vor möglichen Infektionen mit COVID-19 zu schützen, wird an dem Grundsatz festgehalten, dass Besuche soweit wie möglich vermieden werden sollen.
Nach wie vor darf jeder Patient nur einen Besucher pro Tag empfangen und auch erst ab dem fünften stationären Tag des Aufenthaltes. Ausnahmen sind mit dem jeweiligen Chefarzt der Fachabteilung abzustimmen. Neu ist, dass die Besuchszeiten eingeschränkt werden. Besuch darf ab sofort und bis auf weiteres nur von 10 bis 12 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr empfangen werden.

Seit Freitag dürfen die Besucher das Krankenhaus wieder über den Haupteingang betreten (Patienten nehmen bitte weiterhin ausschließlich den Eingang über die Notaufnahme). Hier gilt: Betreten des Krankenhauses nur mit Mund-Nasenschutz und nach Händedesinfektion am bereitstehenden Spender. Des Weiteren sind alle Besucher nach wie vor dazu verpflichtet, bei jedem Besuch (täglich neu) eine Selbstauskunft auszufüllen und an der Rezeption abzugeben. Hier werden die Kontaktdaten der Besucher abgefragt, und es muss die Freiheit von Infekt Symptomen, zum Zeitpunkt des Besuches, von diesen bestätigt werden.
Das MediClin Müritz-Klinikum ist gesetzlich dazu verpflichtet, diese Auskunftsbögen einzuholen und aufzubewahren. Dies dient der Nachverfolgbarkeit von Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt, im Falle eines Ausbruchsgeschehens im Klinikum.

Diese Maßnahmen dienen dazu, einen durch Externe eingetragenen Ausbruch im Krankenhaus effektiv zu vermeiden und werden am Besuchereingang durch Mitarbeiter des Klinikums kontrolliert.

Das Krankenhaus bittet trotz allgemein sich lockernden Bedingungen um das Verständnis und die Mitarbeit der Besucher. Ein Ausbruchsgeschehen hätte für ein Krankenhaus und die Patienten verheerende Folgen. Auch bei geringen Fallzahlen im Nordosten sei ein Ausbruch nicht ausgeschlossen, denn der Tourismus mache die Lage ein Stück weit unkontrollierbar. Ein nicht entdeckter Patient genüge, um das Krankenhaus vor erhebliche Probleme zu stellen.


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