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Ministerpräsidentin Schwesig an Brustkrebs erkrankt

10. September 2019

In einer persönlichen Erklärung hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mitgeteilt, dass bei ihr eine Brustkrebserkrankung diagnostiziert wurde. Ihr Ministeramt wolle sie behalten. Den kommissarischen SPD-Vorsitz gibt sie jedoch ab. Das gab sie heute bei einer Kabinettssitzungi n Schwerin bekannt.

Das ganze Statement im Wortlaut: „Die gute Nachricht ist: Dieser Krebs ist heilbar. Allerdings ist dafür eine medizinische Behandlung notwendig. Dies wird dazu führen, dass ich in den kommenden Monaten nicht an allen Tagen öffentliche Termine wahrnehmen kann. Ich habe deshalb die Ministerinnen und Minister gebeten, mich an diesen Tagen zu vertreten“, erklärte Schwesig.  „Nach intensiven Gesprächen mit meinen behandelnden Ärzten bin ich sehr zuversichtlich, dass ich wieder vollständig gesund werde. Deshalb habe ich mich entschieden, das Amt der Ministerpräsidentin und auch den Parteivorsitz hier im Land weiter auszuüben.“

„Allerdings ist auch klar, dass ich in den kommenden Monaten meine Kräfte auf Mecklenburg-Vorpommern, meine Gesundheit und meine Familie konzentrieren muss. Deshalb werde ich meine Parteiämter auf Bundesebene niederlegen“, so Schwesig.


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