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„Müritzer für Tiere“ bewegt ein Schicksal: Vom Murkel zur Prinzessin

30. November 2018

Die Initiative „Müritzer für Tiere“ erzählt heute die Geschichte eine Röbeler Straßenkatze, die eigentlich keine gute Perspektive hatte, heute aber Dank vieler Helfer ein richtig gutes Leben hat:
„Sie war namenlos in einer Gruppe von zehn Jungkatzen. Sie war schmuddelig weiß und war wie alle ihre Leidensgefährten am MARKANT in Röbel immer auf der Flucht vor Menschen, die sie dort nicht wollten. Sie versteckte sich mit den anderen unter einem Container und war immer auf dem Sprung nach etwas Fressbaren. Oft wurde ihnen nicht mal das blanke Wasser gegönnt. Näpfe verschwanden trotz Extremhitze.

Unsere Initiative hatte sich nicht zum ersten Mal auf den Weg gemacht, um an diesem Ort Tieren zu helfen. Kastrieren. Vor allem kastrieren. Vor Ort betreuen. Im Glücksfall in ein würdiges Katzelenleben vermitteln.

Anfang September gelang dann das Unvorstellbare. Mit Hilfe eines Anwohners, der den Katzen seit langem bei Dunkelheit etwas Fressbares zukommen lässt, konnten wir zehn Jungkatzen fangen. Unter ihnen eine weiße mit zwei dunklen Streifen auf dem Kopf.

Vor wenigen Tagen haben wir erfahren, dass aus Murkelchen eine Prinzessin namens Chiva geworden ist. Sie lebt in exklusiven Katzenverhältnissen. Ihre neue Familie sagt das so: „Ganz liebe Grüße von Chris und den Katzen Chiva und Timi. Chiva bleibt unsere Prinzessin, ist sogar unsere „Göttin“ geworden. Hat sich sehr gut eingelebt und ihre Scheu fast verloren.“

Wer nun glaubt, dass das der Normalfall im Alltag bei „Müritzer für Tiere“ ist, irrt gewaltig. Wir haben kein Tierheim, um Not- oder Fälle mit Hoffnung unterzubringen. Wir haben wenige Pflegestellen, die immer bewohnt sind. Wir waren deshalb gezwungen, uns in den bald  fünf Jahren unseres Bestehens ein gutes Netzwerk aufzubauen. Mit Tierschützern, die ähnlich arbeiten wie wir, wo Vertrauen wächst, Kooperation und Freundschaft gepflegt werden – und im Notfall auch mal Hilfe für andere Tiere möglich ist. Genau das ist uns mit den zehn Röbeler Jungkatzen widerfahren. Und Murkelchen Chiva hatte dieses Glück auf diese Weise dem harten Straßenleben zu entkommen.

Vielleicht erreicht diese Geschichte auch Menschen, die sich bisher wenig Gedanken um das Los der Straßentiere gemacht haben. Mehr Mitgefühl und Überlebenshilfe wäre doch was. Denn die Katzen sind nur auf der Straße, weil Menschen verantwortungslos waren.

Und wenn Sie mit Futter, Sachspenden oder ein paar Euro – vor allem für Kastration oder/und Tierarztkosten – helfen wollen: Wir freuen uns über jede Zuwendung.
Großes Glück wäre es, wenn durch diesen Beitrag wenigstens eine Katze aus einer Pflegestelle in ein sicheres Zuhause umziehen könnte. “

Kontakt und Ansprechpartner:
www.mueritzer-fuer-tiere.de
facebook.com/mueritzer.fuer.tiere


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