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Nach dem diesjährigen Müritzfest sind viele Fragen offen

15. Juli 2019

Auch das 66. Müritzfest ist Geschichte. Ein Müritzfest, mit vielen tausend Besuchern und einigen hundert Teilnehmern. Denn die Zahl derjenigen, die sich aktiv am Fest beteiligen steigt weiter. Das bestätigte Jürgen Brand von der Müritzevent GbR als Veranstalter gegenüber „Wir sind Müritzer“.
Er zeigte sich sehr zufrieden und hob besonders das 12-minütige Feuerwerk, den großen Umzug und die vielen einhemischen Künstler hervor. „An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die mitgeholfen haben, dass dieses Müritzfest so toll wurde. Vom Umzug sind wir total begeistert. Er war größer und bunter als sonst“, so Jürgen Brand. Eine Meinung, die viele Zuschauer bestätigen.
Die Zukunft des Müritzfestes ist allerdings offen.

Besonders gut sei beim diesjährigen Fest angekommen, dass die Veranstalter viele einheimische Künstler auf die Bühne geholt haben. Leute von hier, die die Chance bekommen haben, sich zu präsentieren.

Doch wie geht’s weiter mit dem Müritzfest? Der Vertrag mit der Müritzevent GbR, die das Fest seit rund 12 Jahren organisiert, ist von der Stadt vorsorglich gekündigt worden. Vorsorglich deshalb, weil sich der Dreiahres-Vertrag ansonsten automatisch um ein Jahr verlängert hätte. Die Kündigung kam übrigens ausgerechnet kurz vor dem diesjährigen Fest.

Und möchten die bisherigen Veranstalter weiter machen? „Ja, klar. Es macht trotz der vielen Arbeit Spaß, etwas für unsere Stadt zu tun. Allerdings sind wir sehr enttäuscht und verwundert, dass Vertreter des Innenstadtvereins während des diesjährigen Müritzfestes vielerorts erzählt haben, dass sie ab dem kommenden Jahr dieses Fest ausrichten werden. Da die Ausschreibung dafür noch nicht einmal stattgefunden hat, sind diese Äußerungen sehr bedenklich. Wir hoffen auf eine faire Ausschreibung mit der größtmöglichen Transparenz“, so Jürgen Brand gegenüber „Wir sind Müritzer“.


5 Antworten zu “Nach dem diesjährigen Müritzfest sind viele Fragen offen”

  1. Ich sagt:

    Also ich finde, dass das Fest immer schlechter wird. Die Stände werden immer weniger. Die einzigen die gut Umsatz gemacht haben, werden die Essstände gewesen sein. Ansonsten naja. Der Rummel war auch kaum besucht. Einige Händler dürften ihre Sachen nicht anbieten, da es schon andere gab, die die selben Sachen anboten. Finde das fest mittlerweile sehr traurig. Die einkaufsstraße war auch leer. Vor einigen Jahren kam man dort kaum durch. Jetzt könnte man die Händler an einer Hand abzählen.

  2. Claudia Bergmann sagt:

    ….Vertreter des Innenstadt Vereins ?…
    Der Gedanke würde an uns herangetragen, dass wir es vielleicht übernehmen sollten.
    Wir haben darüber nachgedacht. Bis jetzt ist noch gar nichts entschieden.
    Wenn und falls wir uns dazu entscheiden, geben wir natürlich ein Konzept ab. So wie es sich gehört bei einer Ausschreibung.
    Aber ob es überhaupt dazu kommt…..
    Das ist schon ein Haufen Arbeit und wir sind ein Verein. So einfach nebenbei geht das nicht.

    • Simon Simson sagt:

      Frau Bergmann,

      das ist zu schaffen! O.k., die Müritz wird es hier nicht richten, aber ohne sie wäre es kein Müritzfest sondern nur ein ___fest, kleingeschrieben. Aber das Feuerwerk soll ja groß sein, nicht nur großgeschrieben. Man muss nur wenig ändern, damit das Spektakel Weltrang bekommt. Wenden Sie sich vertrauensvoll an ihre Vorstände und falls es solche gibt, andere Mitglieder. Nicht selten sind sie auch in anderen Vereinen wichtig und gleichzeitig in der Stadtvertretung. Dazu ist nach der Schicht im Laden und der Buchhaltung noch viel Zeit. Einen super DJ haben Sie auch im Verein, Sie wissen: derselbe, auch in der Stadtvertretung. Unser buntes Dschigisterrassenbumm hat sooo viele Fans! Wäre nicht jammerschade, wenn sich niemand fände, der das organisiert? Also, wenn Sie mich fragen, ich bin dafür, es noch bunter werden zu lassen und vor allem: mehr Bummsfallera für die ältere Generation. Bumms, fällt schon mal das Hörgerät aus der Muschel. Binden Sie die Leistungsträger ein! Ich meine die fliegenden Händler, in deren Buden wir haute Couture aus Bangladesh, ayurvedische Pferdesalbe, Kunstledergürtel und Bratwurscht vom Tropenholzkohlegrill bekommen. Schaffen Sie als Träger einfach die Standgebühr für diese ab. Wir brauchen mehr davon, dass sie zum Alleinstellungsmerkmal werden. So ist unser umwerfend gestaltetes Fest für alle Zeiten gesichert. Kopf hoch.

  3. Herrmann sagt:

    Lobenswert ist es , dass es überhaupt noch Vereine gibt, die an so einem Festumzug mitwirken. Kritik gibt es von mir, das man zu große Lücken beim Umzug zwischen den Vereinen gelassen hatte. Das ist aber nicht die Schuld der Vereine sondern der Organisation. Vielleicht sollte man auch für das nächste Jahr mal einen bekannten Schlagersänger einladen, oder auch mal eine Musikgruppe die, die ältere Generation anspricht.

  4. Peggy Wendt sagt:

    Nun ja, wahrscheinlich sind wir etwas Volksfest- und Rummel-müde. Den Auftakt zum Festumzug empfanden wir eher wie den Beginn eines Schweigemarsches, da fehlte die zünftige musikalische Einstimmung und beim Feuerwerk konnten wir uns des Eindruckes nicht erwehren, dass es gemacht wurde weil es gemacht werden musste. Die ersten 5 Minuten waren ein ziemlich planloses „Abballern“, danach wurde es besser.

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