Die erste spannende Kommunalwahl des Jahres 2022 steht an diesem Sonntag an der Mecklenburgischen Seenplatte an. In Neubrandenburg wird für die nächsten sieben Jahre der „Stadtchef“ neu bestimmt. Als Amtsinhaber will der 43 Jahre alte Silvio Witt nach seiner ersten Etappe am liebsten weiter „regieren.“ In der Vier-Tore-Stadt hat die Linke aber mit Gunnar Mühle einen erfahrenen Kommunalpolitiker als Herausforderer aufgestellt. Der 58-Jährige, der als Systemadministrator in einer Firma arbeitet, will Witt ablösen. Sozusagen der neue „Systemadministrator“ in der Verwaltung der größten Stadt an der Seenplatte werden.
Doch das wird nicht einfach, meinen politische Beobachter. Der Amtsinhaber hat mit Hilfe der Abgeordneten dafür gesorgt, dass die Stadt nun von Altschulden befreit ist und ist bei vielen Neubrandenburgern wegen seiner offenen kommunikativen Art sehr beliebt. Auch wenn Witt auch das offene Wort nicht scheut.

Insgesamt sind etwa 54 000 Frauen und Männer zur Wahl aufgerufen. Auch aufgrund der Corona-Beschränkungen wurde dafür geworben, die Briefwahl zu nutzen – und das haben fast 20 Prozent bereits getan.

Außerdem haben die AfD sieben, die Grünen fünf, die FDP zwei Sitze, und es gibt einen einzelnen Abgeordneten.
Eines ist auf jeden Fall sicher: Da es nur zwei Kandidaten sind – die anderen Parteien haben keine eigenen Bewerber gefunden und benannt – wird es bei einem Wahlgang bleiben.







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