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Polizei und Staatsanwaltschaft warnen vor Internet-Betrügern

1. Oktober 2019

Laut der Staatsanwaltschaft Rostock sind Online-Ermittler Internet-Betrügern auf den Fersen. Die Beamten der Abteilung für Cybercrime haben eigenen Angaben zufolge die Daten von rund 4.000 deutschen Geschädigten eines betrügerischen Online-Anbieters für vermeintliche Geldanlagen ermittelt. Weltweit könnten es Behördenangaben zufolge sogar über 16.000 Betrugsopfer sein. Ein 87-jähriger Rostocker, der selbst auf die Masche hereingefallen war, hatte Anzeige erstattet und die Ermittler so auf die Internet-Betrüger aufmerksam gemacht.

Die Täter bieten im Internet hochverzinste Geldanlagen in Bitcoins oder anderen Kryptowährungen an. Um das Vertrauen der Anleger in diese künstlichen Geldanlagen zu gewinnen, täuschen die Täter bei zunächst kleinen Anlagesummen von wenigen hundert Euro schnelle Gewinne vor. Durch geschickte Kontaktaufnahmen per Telefon oder über Chats drängen sie die Opfer anschließend zu erheblich höheren Überweisungen. Eine erneute Gewinnausschüttung erfolgt aber nicht mehr.

Aufgrund der hohen Zahl der Betroffenen und wegen des hohen Schadens haben sich die Ermittler entschieden, die Anleger zu warnen und so vor weiteren Überweisungen zu schützen. Die Ermittlungen zu den Tätern dauern indes noch an. Anleger sollten besonders wachsam sein, wem sie ihr Geld anvertrauen – besonders, wenn hohe Renditen in Aussicht gestellt werden. Bei Unklarheiten können sich Kunden bei Verbraucherzentralen beraten lassen.


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