
Die Frau wohnte in der ersten Etage des Mehrfamilienhauses. Die beiden Stürze erfolgten laut Anklage aus etwa fünf Metern Höhe. Die Babys erlitten schwere, lebensgefährliche Verletzungen, überlebten aber entgegen den Vorstellungen der Frau. Die Kinder mussten mehrfach operiert werden und es könnte sein, dass sie „dauerhaft gesundheitlich beeinträchtigt bleiben.“
Laut Staatsanwaltschaft wird geprüft, ob die drogenabhängige Beschuldigte zur Tatzeit vermindert schuldfähig oder schuldunfähig war. Sie sprang den Kindern hinterher und wurde ebenfalls verletzt. Bis kurz davor habe sie mit ihrem Freund zusammengewohnt, die Familie sei vom Jugendamt betreut worden. Ihr älterer Sohn aus einer früheren Beziehung lebt bei seinem Vater. Die Deutsche sei bisher nicht vorbestraft und habe auch noch keine Angaben zu dem Fall gemacht. Der Fall soll in den nächsten Wochen am Landgericht in Dresden verhandelt werden.







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