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Schwerer Verkehrsunfall – Jogger stirbt neun Tage nach Unfall

23. April 2018

Neun Tage nach einem schweren Verkehrsunfall in Jürgenstorf ist ein 27 Jahre alter Jogger an den Folgen seiner Verletzungen gestorben. Der Mann aus Eritrea war joggen und lief offenbar unvermittelt nach rechts auf die Straße. Dort wurde er vom Wagen einer 55 Jahre alten Frau erfasst. Der Jogger erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Dort ist er jetzt gestorben.

Eine mögliche Ursache für den tragischen Verkehrsunfall könnten die getragenen großen Kopfhörer des Joggers gewesen sein. Zudem trug der 27-Jährige eine Jacke mit über den Kopf gezogener Kapuze, so dass dadurch auch noch die Sicht stark eingeschränkt war.

Im Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg ist das schon der zweite schwere Verkehrsunfall im Jahr 2018, bei dem die tödlich verunglückte Person Kopfhörer getragen hat. Im Januar fuhr ein 18-jähriger Fahrradfahrer aus der Kleingartenanlage Klötterpottsweg in Richtung Reitbahnsee, als er beim Überqueren des unbeschrankten Bahnübergangs einen heranfahrenden Zug übersah. Durch die getragenen Kopfhörer hat der 18-Jährige weder den Zug noch das Signalton des Zuges gehört und es kam zum Zusammenstoß, durch den der 18-Jährige noch an der Unfallstelle verstarb.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor der Nutzung von Kopfhörern im Straßenverkehr. Durch das Hören von lauter Musik können die Geräusche im Straßenverkehr nicht oder nur eingeschränkt wahrgenommen werden. Zudem wird die Konzentrationsfähigkeit sehr stark gemindert.


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