Anzeige
Anzeige

Schwierige Frage: Wie wird’s endlich ruhiger in Waren?

24. Mai 2018

Soviel steht fest: Das Thema spaltet Waren wie kein anderes – der Lärm an der B 192 in der Stadt. Und die Diskussion darüber reduziert sich zumeist auf die Frage: Ortsumgehung oder nicht. Das wurde auch gestern Abend auf der Bürgerinfo zum Thema Lärmaktionsplan wieder deutlich. Dieser Plan ist dafür da, die Einwohner vor zu viel Lärm zu schützen und liegt jetzt in der dritten Ausführung im Entwurf vor. Die Warener haben die Chance, ihre Meinungen und Anregungen dazu mitzuteilen. Bei der gestrigen Versammlung nutzten das allerdings nur verhältnismäßig wenig – gut 50 Stühle waren besetzt, ein Teil mit Stadtvertretern und Offiziellen.

Unabhängig von der gestrigen Versammlung können die Warener sich noch bis Ende Juni zum Lärmaktionsplan äußern. In dem geht es um die Reduzierung des Lärms, um die Anwohner weniger zu belasten. War im Lärmaktionsplan Nummer 1 noch eine Ortsumgehung vorhanden, spielt sie jetzt keine Rolle mehr, denn es gab ja bekanntlich vor einigen Jahren ein Bürgervotum gegen eine Umgehung.

Die Rechtsverbindlichkeit dieses Votums zweifeln aber nicht nur die Mitglieder der Bürgerinitiative Pro Ortsumgehung an. Denn seinerzeit, so die Meinung, hätte man den Warenern suggeriert, dass sie darüber entscheiden, ob es eine Brücke über den Tiefwarensee als Ortsumgehung geben soll oder nicht. Es sei nicht generell über eine Umgehung abgestimmt worden. Das bestätigte auch das Straßenbauamt Neustrelitz, denn damals habe es verschiedene Untersuchungen gegeben, letztendlich sei die Variante Brücke über den Tiefwarensee übrig geblieben und das sei dann auch so in der Öffentlichkeit kommuniziert worden.

Tobias Schönefeld, der den Lärmaktionsplan mit seinem Büro erarbeitet hat, stellte aber auch noch andere Maßnahmen vor, den Lärm zu reduzieren. Beispielsweise Tempo 30 auf der B 192 nachts – und zwar nicht wie bisher nur für Lkw, sondern für alle. Auch in Anwohnerstraßen wie in der Karl-Marx-Straße oder im Falkenhägener Weg sei eine Geschwindigkeitsreduzierung sinnvoll. Außerdem könnten Kreisel an den Ortseingängen Abhilfe schaffen, genauso wie der „Flüsterasphalt“. Und vielleicht auch eine so genannte innerörtliche Umgehung, sprich, die Umfahrung der Mozartstraße über Warenshof. Die scheint derzeit ohnehin am wahrscheinlichsten.

Auf jeden Fall viel wahrscheinlicher, als doch noch eine große Ortsumgehung in den Bundesverkehrswegeplan 2030 aufnehmen zu lassen. Das, so erklärte unter anderem Stadtvertreter Toralf Schnur (FDP), sei nämlich laut Aussage der Landesregierung gar nicht mehr möglich. Ein Kampf dafür also eher sinnlos.

Auf den Punkt brachte es Stadtvertreter Jürgen Seidel (CDU): „Es gibt keine einzelne Maßnahme, die unser Lärmproblem löst. Nur ein Mix aus verschiedenen Maßnahmen hilft uns.“ Dazu zählt er unter anderem die Kreisverkehre an den Ortseingängen und auch die innerörtliche Umgehung über Warenshof, die seiner Ansicht nach noch einmal dringend geprüft werden sollte.


17 Antworten zu “Schwierige Frage: Wie wird’s endlich ruhiger in Waren?”

  1. Demokrat sagt:

    „letztendlich sei die Variante Brücke über den Tiefwarensee übrig geblieben und das sei dann auch so in der Öffentlichkeit kommuniziert worden“

    Das stimmt so nicht!

    Es waren 5 oder 6 Varianten gelistet.
    Einige davon wurden von Fachseite als undurchführbar bezeichnet. Zum Beispiel die Streckenführung durch das FFH-Gebiet (Flora-Fauna-Habitat), das ist richtig.
    Aber auch die oben gezeigte „Spangenlösung“ war eine Variante.

    Also wurde auch diese Variante abgelehnt. Der Bürgerentscheid endete mit 59,7 % gegen eine Ortsumgehung.
    Nicht 49 %, nicht 50,1 %, sondern knapp 60 %. Eine Mehrheit also dagegen.

    Ich gebe zu, man hat sich da im Nachhinein einen Bärendienst erwiesen, weil man nur die Frage gestellt hat „Ortsumgehung – Ja oder Nein“ und nicht nach einer Variante aufgeschlüsselt hat.

    Aber jetzt jahrelang dieses Ergebnis nicht anzuerkennen, und hiermit ist explizit die Bürgerinitiative Pro Ortsumgehung gemeint, zeugt nicht von demokratischem Verständnis.
    Und bitte nicht wieder den Finger erheben und feststellen, dass diese Abstimmung rechtlich nicht bindend ist.
    Wenn es anders gelaufen wäre und 60 % hätten für eine Ortsumgehung gestimmt, dann würde diese Bürgerinitiative ständig wiederholen, dass der Bürger doch abgestimmt hätte, der Volkswille gehört werden müsse.

    Immer nur so, wie es einem passt.

    Zur Spangenlösung:
    Diese wurde ausdrücklich als durchführbar bezeichnet. Nur wurde auch gesagt, dass diese Varianten (4+5) nicht viel bringen würden.

    Zu dem Tempo 30 km/h:
    Von mir aus gerne.
    Aber hieß es nicht vor langer Zeit mal, dass Tempo 30 km/h für alle und rund um die Uhr rechtlich gar nicht möglich ist?
    Weil es eine Bundesstraße mit großem Durchgangsverkehr ist. Wurde man da wieder nur belogen und es war doch schon immer möglich?

  2. Mario sagt:

    Viel Lärm um nichts – möchte man zumindest glauben, wenn man die Kommentare zu dem letzten Bericht (Bündnisgrüne gegen Ortsumgehung) so liest. Klar, es ist einfacher, hier mal schnell eine Meinung einzutippen (die Sachlichkeit einiger Kommentare lasse ich mal dahingestellt). Aber warum nutzen den die meisten Betroffenen nicht die Möglichkeit, sich auf diesen Veranstaltungen blicken zu lassen?
    Es bringt aus meiner Sicht nicht mehr viel, über eine Ortsumgehung über den Tiefwarensee zu diskutieren. Der Zug ist abgefahren. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und mir den Entwurf angesehen (zu finden im Informationssystem der Stadt). Dieser enthält doch einige Vorschläge, über die diskutiert werden sollten. Kreisverkehre an den Ortseingängen und Tempo 30 sind hier zwar wichtige, aber beileibe nicht die einzigen Punkte. U.a. findet man auch Vorschläge bzw. Hinweise zur Gestaltung des ÖPNV. Das sollte nicht unter den Tisch gekehrt werden.
    Ich denke, dass die Stadt nicht drumrumkommen wird, ein Maßnahmenpaket auf den Weg zu bringen. Und das kurzfristig. Und zum Thema 30: warum nicht einfach mal ausprobieren? Wir alle können doch nur in der Theorie sagen, wie sich so etwas auf den gesamten Verkehr auswirken wird. Wie wäre es einfach mit einem Testmonat? Und danach sind wir vielleicht etwas schlauer.

  3. Besserwisser sagt:

    Ich kann nicht fassen, dass Waren ein Luftkurort ist bzw. sein will. Die Hauptverkehrsader führt direkt am Volksbad vorbei. Sicherlich ist für die Autofahrer der Anblick Waren recht nett, wenn sie sich so über die B 192 schlängeln…an den Seen vorbei. Aber jeder der hier wohnt oder Urlaub macht, kann nur mit dem Kopf schütteln. Es ist ewig laut und stinkt nach Abgasen.
    In dunkler Erinnerung habe ich noch, dass vor vielen Jahren mal die Ecke Teterower Str. neu gestaltet wurde, weil da ja die Umgehung langführen sollte. Leuten wurden die Grundstücke abgekauft und alle Straßen umverlegt. Und was wurde draus? Nun fahren die Schwerlasttransporter auch durch die Stadt, durch den „Luftkurort“. Nicht das es groß stört, wenn dass mal vorkommt, aber da fragt man sich echt, wozu es den Aufwand vor 12 Jahren gab? Hält sich auch irgendwer mal an seine Versprechungen? Warum zieht man nicht mal was durch? Wird jetzt wieder 10 Jahre über die Ortsumfahrung diskutiert oder kann mal jemand ein Machtwort sprechen? DAS WAR DOCH VOR 10 JAHREN DER PLAN!
    Testphasen sind doch eine Idee! Und bitte liebe Politiker: denkt mal an die Wirkung auf die Urlauber, wenn euch die Anwohner schon egal sind.

    • Demokrat sagt:

      „direkt am Volksbad vorbei“

      Schon mal am Volksbad gewesen?
      200 Meter Entfernung vom Strand, 150 Meter Abstand von den Hecken (die dann auch vor Lärm schützen)

      Die Teterower Straße wurde neu gestaltet, weil das Metallgusswerk ihre Halle vergrößern wollte.
      Das war zu 99 % der Grund.
      Die Brücke kam, weil die Bahnstrecke ausgebaut werden sollte und die Bahn den extrem breiten Bahnübergang weghaben wollte.
      Die Schwerlasttransporte von MMG stören kein Stück – fahren sie doch wirklich zu humanen Zeiten (21:00) und so langsam, dass eher die Polizeiansage laut ist und nicht der LKW.

      Und vor 10 Jahren war es nicht der Plan eine Ortsumgehung zu bauen, sondern über eine Ortsumgehung nachzudenken. Das ist ein Unterschied. Da stand noch gar nichts fest.
      Und am Ende waren alle doch sehr überrascht, dass Waren leider nun mal in einer blöden geographischen Lage steckt. Zumindest was den Verkehr betrifft.
      Und die perfekte Lösung gibt es nicht.
      Jetzt muss man halt schauen, wie man mit einzelnen kleineren Maßnahmen die Situation verbessert.
      Und nicht vergessen:
      Die Elektroautos kommen. Es wird zwar länger dauern als von vielen versprochen wurde, aber sie werden kommen.
      In ein paar Jahren wird der Anteil der Strom-PKW viel höher sein und danach noch jedes Jahr steigen (natürlich nicht auf 100%). Und jeder Elektro-PKW erzeugt lokal auf der Straße schon mal keine Abgase.

      • Besserwisser sagt:

        Kurz zur Klarstellung. Ich hab rein gar nichts gegen das MMG, im Gegenteil. Aber hätte man es damals zu Ende gedacht (Schwerlast etc.), hätte man schon da die Umgehung angehen können. Der Aufwand war enorm und Politik stimmt ja eher Gewerbeeinnahmequellen zu und unterstützt, als die eigenen Einwohner.
        Im Übrigen bleibe ich dabei: Testphasen wären ein Anfang und alles ist besser als nichts tun. Nicht das ich denken würde, dass sich hier ein Politiker belesen würde…..

  4. Micha sagt:

    Dann baut mann die Umgebung quer durch warenshof haben die Anwohner kein Recht auf Ruhe?

  5. East West sagt:

    Man sollte jetzt endlich mal handeln. Das ewige hin und her,nervt nur noch. Fakt ist,das es so wie es jetzt ist in unserer Stadt,mit dem Verkehr so nicht weiter gehen kann. Darum kann es nur eine Entscheidung geben,nämlich für eine Umgehung. Und diese sollte sachlich und fachlich diskutiert werden. Es kann doch nur noch darum gehen,wie diese aussehen soll. Und den Quatsch mit dem Bürgerentscheid der auch keine Rechtgrundlage besitzt , sollte man nun langsam mal bei Seite schieben. Taten zählen und nichts anderes.Und der Verkehr wird ja auch immer weiter zu nehmen. Bis gar nichts mehr geht.

  6. BALOU sagt:

    Solange es ein MMG in der Stadt gibt, kann von einen Luftkurort gar nicht die Rede sein.

  7. Eva sagt:

    Eine echte Ortsumgehung geht um den Ort rum und wird nicht von einer Ecke auf die andere verlagert. Streckenführung über Warenshof und auf der anderen Seite über den Papenberg ist doch nur eine Verlagerung und keine echte Umgehung. Andere Städte haben es doch auch geschafft den Durchgangsverkehr aus ihren Ort raus zu bekommen. Warum schafft es Waren nicht?

  8. Schulz sagt:

    Nun manche Schreiber kann meine & unsere Personen von Pro Ortsumgehung nicht ganz nachvollziehen!
    Zu den letzten Schreiber möchten wir nur eins sagen, das die Umgehungsstraße nicht quer durch Warenshof führen würde sondern es währe aussenrum gebaut worden.
    Es wurde auch am 23.5.2018 in der Öffentlichkeit – Versammlung ( selber anwesend ) von unseren Pro Initiative Ortsumgehung ein deutliche Anregung & die Wahrheit vorgetragen..
    Nun manche Zuschauer vergleichen die Lärmbelästigung mit Themen wie man ,, kann ja seine Fenster zu machen, dann hört man kein Lärm so viel als wenn man draußen auf der Bronsteinkante sitzt & Zeitung liest“.
    Das ist doch solch ein Schwachsinn solche Aussagen zu machen!
    Jetzt zu den Bündnis 90 Grüne Frau Gerkarn die ja auch anwesend war als Zuschauer & Ihre Dastellung gegeben hat.
    Wie schon beim letzten mal mittgeteilt habe, geht es den Bündnis 90 Grüne nicht um alleine die Natur sondern vielmehr geht es um die Angst das die Stadt / Zentrum ausstirbt.
    Es wurde auch im den Abend – Gespräch / Frage gestellt wegen ,, Schalldichte Fenster “ für die betroffenen Anwohner einzubauen! Bitte schön wer soll das denn bezahlen?? Denn diese Fenster sind nicht gerade billig.
    Die einfachen Bürger ?
    Nicht nachvollziehbar . Und jetzt zu den Herrn Möller ( Bürgermeister) , wenn ein Bürgermeister dieser Stadt ein Gesicht so macht das sein Mundwinkel nach unten zieht & Ignoranz zeigt gegen über den Bürgern auf einer öffentlichen Veranstaltung & bzw. bald seine Augen zumacht, na dann gute Nacht für diese Stadt Waren. Es wird auch keine Lösungen am heutigen Abend stattfinden so es seine Ansprache an den Abend ,, wir nehmen es soweit alles auf “ so weiter.
    Mensch sehr geehrte Warner wacht endlich auf dieser Bürgermeister will keine Lösungen. Vielmehr habe ich persönlich die Aussage von den Amtsleiter Herr Dann vermisst. Er hätte auch mal was dazu sagen können.
    Vielmehr sagte der Herr Schönfeld bzw. gab den Bürgern eine Antwort auf ihre Fragen.
    Den FDP anwesend Toralf Schnur möchten wir mal nachfragen wo bitte schön waren den Sie wo bei der ersten nicht öffentlichen Veranstaltung gewesen? Da hätte auch die FDP mal was dazu beitragen können. Aber jetzt sich danach hinzustellen & zu sagen es bringt ja nichts mehr. Der Zug ist abgefahren ist in meinen & den anderen Augen der Bürger nicht nachvollziehbar, denn es geht doch um die Gesundheit der Bevölkerung dieser Stadt allgemein & für unsere nachkommen.
    Jedenfalls wünschen wir die Pro – Ortsumgehung das endlich die Stadtvertreter besonders der Herr Möller zu Besinnung kommt & doch noch einlenkt & mitzieht in der Sache Lärmaktionsplan!

  9. Schulz sagt:

    Na ja man kann es sehen wie man will. Aber eins steht fest wir werden noch in 20 oder auch 30 Jahren darüber diskutieren.
    Wir die Pro Ortsumgehung werden weiter dafür kämpfen das endlich eine Ortsumgehung gebaut wird & somit endlich den stinkenden lärm bringenden Autos raus der dem Citi / Zentrum bekommen & damit die belastenden Anwohner endlich Ruhe & Gesundheit hinzubekommen.
    Die FDP hätte doch schon bei der nichtöffentlichen Sitzungen anwesend sein sollen & nicht erst wenn es in einer öffentlichen Sitzungen stattfindet!
    Warenshof wird zudem auch nicht belastet worden wären, weil es die Umgehungstraße anders verlaufen wäre.
    Nun zum Schluss zu Bürgermeister dieser Stadt Herr Möller. Wenn er bald einschläft & sein Mundwinkel runterhängt, dann ist es ei Zeichen das er keine wirkliche Interesse & belange der Bürger zeigt. Ihm ist alles egal. Er bleibt eben stur & hartnäckig! Und das soll ein Bürgermeister sein?????

    • Mario sagt:

      @Herr oder Frau Schulz
      In Ihren Worten klingt sehr viel Frust mit. Etwas sachlicher betrachtet ist aber wirklich so, dass beim Thema Ortsumgehung (mit der Ausnahme Warenshof) „der Zug abgefahren“ ist. Und wenn Sie hoffen, dass Sie mit einer Ortsumgehung die stinkenden und lärmenden Autos aus dem Zentrum rausbekommen, dann sollten Sie mit offenen Augen durchs Zentrum gehen. Der allergrösste Teil der PKW hat nun mal als Fahrziel die Stadt. Es muss also eher darum gehen, diesen Verkehrsstrom möglichst schonend für alle Seiten zu leiten.

  10. Frank sagt:

    Grüne Welle? Und nachst das Tempolimit ok.

  11. Balou sagt:

    Die Leute von der Pro Ortsumgehung müßten sich Finanziell an einer solchen beteiligen, so wie andere Anwohner wen ihre Straße saniert wird. Mal sehen wer sich den noch meldet.

  12. W sagt:

    Wenn all die Millionen, die in Umgehungsprojekte gesteckt werden, stattdessen in eine Infrastruktur aus Elektromobilität, ÖPNV, Bahn und Fahrradwege investiert würde, wäre mehr gewonnen, als bloß, weniger Deck und Lärm an der eigenen Haustür. Aber daran verdienen nicht die Richtigen, also kommt das so nicht. Das wäre nicht nur ein regionales Thema. Aber statt Herrn Dobrindt haben wir nun einen Herrn Scheuer. Wollen wir von dem mehr erwarten, als dass weiter die Luftverpestung durch illegale Manipilationen an den Fahrzeugen politisch gedeckt wird?
    Wir sollten auf der Mozartstraße mal die Grenzwerte für Schall und Schadstoffe überprüfen und bei einer Überschreitung der allgemein, nicht nur für ein „Heilbad“ (ehemals Luftkurort) gültigen Werte, ein Schild aufstellen und ein Flatterband drüber spannen. Durchsetzung durch permanente Polizeipräsenz! Damit würde ein Bürgermeister seiner Aufgabe nachkommen, Schaden von der Bevölkerung abzuwenden. Wäre das Geschrei groß, außer der Anlieger, die diese Luft täglich, rund um die Uhr atmen müssen. Nur die sitzen am kürzeren Hebel.

  13. Schulz sagt:

    Sehr geehrter Herr / Frau Mario

    Zu Ihre Meinung die ja jeder sagen kann was er will bzw. kann ich auch mit Ihre Kritik umgehen.
    Aber eins möchte ich doch mal klar stellen.
    1. Bin nicht oder habe ich keine Frust.
    2. Der Zug ist noch lange nicht abgefahren & das sehen die anderen Mitstreiter genauso
    3. Wenn sie richtig mein Text verstehen würden, geht es doch darum das die betroffenen Anwohner entlastet werden bzw. soll es nach dem Herrn Schönfeld ( Architekt Büro Dresden) die Zufahrt als Sackkasse bleiben das somit die Einheimischen bzw. die Urlaubsgäste trotßdem zu ihren Ziel hinkommen!! Auch Fahrziel Stadtzentrum..
    Zum Schluss möchte ich Ihnen mitteilen, das man nur den schonenden Verkehrsstrom leiten kann über eine richtige Ortsumgehung & nicht durch den ganzen stinkenden, Lärmbringenden Autos durch die Röbel – Chaussee Straße
    bzw. Mozart – Straße..
    Waren als Heilbad / Erholung ?? aber nicht wenn der ganze Auto + LKW Verkehr durch die direkt die Innenstadt läuft, ist für uns viele Warner & Urlaubsgäste kein Heilbad.

  14. Radfahrerin sagt:

    Wenn das Problem zuviel motorisierter Individualverkehr ist, dann ist es doch konsequent, diesen abzubauen. Der Bau einer Ortsumgehung schafft erstmal eine Baustelle (=Lärm) und durch eine weitere Straße weiteren Lärm. Ob es dadurch wirklich eine Erleichterung gibt, ist noch nicht einmal klar. Die Maßnahmen sollten daher so gestaltet sein, dass Lärm und Abgase umgehend überprüfbar gemindert werden, z.B. durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Sollte der ÖPNV verbessert werden, so hoffe ich, dass auch einige darauf umsteigen, die derzeit über zuviel MIV klagen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*