
Jetzt geht’s los: Der Ersatzneubau des Badestegs am Naturbad Feisneck sowie der Wasservögel-Beobachtungsplattform gegenüber sind zu Beginn dieser Woche gestartet. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens im Dezember wurde der Zuschlag an ein Unternehmen aus der Region erteilt. Nach Informationen von „Wir sind Müritzer“ handelt es sich um Dachdecker Krumm aus Mirow, der jahrelange Erfahrungen im Stegbau hat.
Das beauftragte Unternehmen hat zu Wochenbeginn die Arbeiten aufgenommen und vor Ort Aufmaße vorgenommen. Als Nächstes erfolgen die Arbeitsvorbereitung und die Erstellung der Werkplanung. Nach deren Freigabe startet der eigentliche Bau. Der aktuelle Bauzeitenplan sieht eine Fertigstellung der Steganlagen im April dieses Jahres vor. Die Umsetzung sei mit dem ausführenden Unternehmen vereinbart. Abhängig von der Witterung sei also davon auszugehen, dass beide Stege im Frühlingr dieses Jahres fertiggestellt werden.
Mit Einschränkungen für Nutzer des Wanderweges an der Feisneck ist derzeit nicht zu rechnen.
Der neue Badesteg am Naturbad Feisneck soll eine Länge von rund 40 Metern haben. Am Stegkopf wird eine diagonal gedrehte Plattform mit den Abmessungen von 6 mal 6 Metern angeschlossen. An der Stegwurzel ist eine Sitzstufe auf einer Fläche von etwa 6 mal 3 Metern vorgesehen. Zusätzlich werden am Kopf des Steges Sitzstufen über zwei Seiten installiert.
Die Überbaukonstruktion des Steges wird aus Lärchenholz gefertigt. Zur Erhöhung der Sicherheit erhält der Steg bis zum Kopf beidseitig ein Geländer, um Sprünge in zu flaches Wasser zu verhindern. Am Stegkopf wird zudem eine Badeleiter installiert, die den Zugang vom Wasser auf den Steg ermöglicht.
Die Wasservögel-Beobachtungsplattform weist eine Länge von etwa 30 Metern auf, bevor sich am Kopf eine Plattform mit den Abmessungen von etwa 6,50 mal 2,5 m anschließt. Die gesamte Anlage ist mit einem Geländer versehen, um den Zugang zum Schilfgürtel zu vermeiden. Auch hier besteht die Überbau-Konstruktion aus Lärchenholz.
Der Ersatzneubau des Badestegs am Naturbad Feisneck sowie der Wasservögel-Beobachtungsplattform an der Kuhtränke Feisneck erfolgen im Rahmen der Fördermaßnahme des Projektes „Feisneck erleben“. Die Förderung für den Ersatzneubau des Stegs beträgt 210.000 Euro, insgesamt werden um die 400 000 Euro fällig.
Der Badesteg an der Feisneck musste bekanntlich mitten in der Saison vor fast drei Jahren gesperrt werdenWenig später machte auch noch die Aussichtsplattform gegenüber schlapp.
@Stadt Waren (Müritz)












ein Geländer Richtung Schilfgürtel ist voll in Ordnung!! Aber Richtung Bad auch noch ein Geländer anzubauen, animiert die Kinder doch erst recht auf dieses zu klettern und in den See zu springen.Die Verletzungsgefahren erhöhen sich extrem und etwas Geld kann auch gespart werden.
Ja das stimmt, das war im Volksbad auch so als ich noch tgl.da war. Dabei war dann sogar eine Schweißstelle gebrochenen , eine zusätzliche Gefahr. Ganz früher gab es an der Feißneck nur ein Geländer zum Schilf hin einschl.der nach rechts abbiegenden Seite und da auch eine Badeleiter zur Seeseite. Nach links ein kürzerer breiterer Steg mit 3m-Brett, was heute leider nirgendwo in Waren zu finden ist. ins Schilf gehen, war nicht bei unseren Aktivitäten, denn da waren neben dem Turm die Sandberge und flache Bereiche vorne zum Spielen und Toben. Badesteg ist von der Bedeutung her ein Steg mit Leitern um in den See zu kommen. Es wird aber wieder Abendtreffpunk und Vermüllungsort bei so tolle Sitzmöglichkeiten. Auch hier war ich nach dem Umzug täglich ganz früh und habe ein verdrecktes Gelände vorgefunden bis hin zum umgekippten Dixiklo. Über Tag ist es sehr voll dort. Hab ich das richtig verstanden mit 1Leiter? Dann mit Anstehen? Oder klingt es in dem Artikel anders als geplant ? Ach ja und wenn wir schon bei Sicherheit sind. Die sicherungketten der Kietzbrücke wären wichtiger, den die Räder fahren durch den Park bis rauf. Da kann man geradeaus ins Wasser fallen. Was soll diese Einzäunerei im Bad, oder wollt Ihr auch noch Hafen und Molen einzäunen wenn die Schiffe an der neuen Mole geparkt werden….es könnte ja….
@M. Kuhnert: genau das gleiche hab ich auch gedacht
Sorry, natürlich M. Kunert
Unterkonstruktion aus Holz? Wird entsprechend lange halten. Oberkonstruktion aus Lärche? Der Rohstoff ist heimisch kaum beschaffbar. 70 Meter Sibierische Lärche – aus China. Ist so billig, wie vor drei Jahren aus Russland. In China wächst der Baum zwar nicht, das Embargo gegen den Kriegstreiber ist eingehalten. Hier wird natürlich eine andere Quelle gewählt, nicht die billigste. Ganz sicher Teil der Ausschreibung! Vielleicht wäre es eine Nummer kleiner gegangen, für den Sprung ins Kühle oder die Vogelschau, dafür mit dem selben Geld mit unkritischeren Materialien zu bauen. Aber ein riesiges Ding als Tourismusangebot geht über solch kleinliche Gedanken. Ganz sicher.
Lärchenholz kommt zur Zeit aus Kanada.
Festigkeit gleich der sibirischen Lärche, da sehr ähnliche Wachstumsbedingungen. Farbe etwas rötlicher.
Ist natürlich möglich, das der Auftragnehmer sein Holz aus China bezieht.
Finde ich auch, ich bin hier aufgewachsen und frage mich, was soll sowas. Es ist hauptsächlich ein Badesteg, keine Spaziermeile und eigentlich auch keine Sitztribüne, wo man dann zu der EINZIGEN Badeleiter durch muß. Oder habe ich da was falsch verstanden. Ein Badesteg ist für mich eine kleine Brücke, von der man über Badeleitern!!! ins Wasser steigen kann. Wichtig ist hier was ordentliches, sprich: breite Stufen, hohe Festhaltebügel, gute rutschfreie Erreichbarkeit. Ganz früher war das mal ein T-Steg mit Geländer zum Schilf hin rechts und die kürzere Seite mit Sprungturm, die inzwischen in Waren total abgeschafft sind. Auch ein Grund, weshalb die Kinder andere Möglichkeiten für mutige Sprünge suchen.
Ein kleiner Steg gehört hier hin, so wie es immer war. So ein protziger Riesensteg ist deplatziert. Wer plant so etwas nur?? Ein Überbau? Muss ich dann durch so eine Art Tunnel, oder hab ich das falsch verstanden? Und das Schilf gehört eingedämmt, sonst nimmt es bald überhand, womit eine Nutzung als Badestrand nicht mehr gegeben wäre. Wir brauchen Entscheidungen, die vernünftig und mit Augenmaß getroffen werden. Und in puncto Nationalpark ist nichts in Stein gemeißelt, denn hier ist nicht Amerika.
Der Steg fällt wahrscheinlich deshalb so groß aus, weil es sonst keine Fördermittel gegeben hätte.
Immer nur negative Kommentare. Ich kann es langsam nicht mehr hören. Ich finde, dass der Beginn der Baumaßnahme leider viel zu lange gedauert hat, aber ich freue mich diesen Beitrag endlich zu lesen. Ich denke es wird ein Mehrwert für die Anwohner und hoffe, dass der Sommer 2026 wieder viele Badegäste anlockt.
Hallo zusammen,
kann man (und Frau) es nicht einfach positiv betrachten?
Ich freue mich sehr, dass es endlich einen neuen Badesteg geben wird! Ich kenne noch den alten Steg, da habe ich als kleines Touri-Mädchen schwimmen gelernt. Viele Jahre habe ich den anderen Steg genutzt. Ist es so schlimm, wenn Kinder da ins Wasser springen oder Jugendliche sich abends dort treffen? Haben wir auch gemacht, Ihr nicht???
Natürlich wird man es nicht allen Bürgen recht machen können, ob Sitzgegelegenheit, Sicherheitsansprüche und Materialwahl.
Wichtig ist allerdings, dass der trostlose Anblick der letzten drei Jahre mit den kläglichen Überresten verschwindet. Dies steht einem Heilbad nicht gut zu Gesicht, das entsprechend Kur
Und da sollten eigentlich Touristen und Einheimische gleicher Meinung sein.
Mensch Leute, freut euch mal…
…. Heilbad, das entsprechend Kurbeiträge erhebt…