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Tag der Rückengesundheit – Jede dritte Frau im Nordosten hat „Rücken“ 

15. März 2020

Knapp jede dritte Frau aus Mecklenburg-Vorpommern ist im Jahr 2018 wegen Rückenschmerzen beim Arzt gewesen. Das geht aus einer Auswertung der BARMER hervor. Während rund 23 Prozent der Männer im Nordosten das Kreuz mit dem Kreuz plagte, waren es bei den Frauen mit über 31 Prozent bedeutend mehr. Bundesweit litten nur die Sachsen-Anhaltinerinnen etwas häufiger unter Rückenschmerzen. „Die Ursachen von Rückenschmerzen sind vielfältig, neben körperlichen können auch seelische Faktoren eine Rolle spielen.

Warum Frauen hierzulande so häufig Rückenschmerzen haben, lässt sich aus den Daten nicht ableiten“, sagt BARMER Landesgeschäftsführer Henning Kutzbach anlässlich des Tages der Rückengesundheit am 15. März.

Meist würden bei Rückenschmerzen mehrere Faktoren zusammenspielen, etwa zu wenig Bewegung, eine schwache Muskulatur, das Alter und auch Übergewicht. Ein Verschleiß von Bandscheiben oder Wirbelsäule erkläre die Rückenschmerzen eher selten. 70 Prozent der Röntgenbilder von 50-Jährigen würden hier sichtbare Abnutzungen zeigen. Aber eben auch bei denen, die keine Rückenschmerzen hätten. Kutzbach: „Statt endlos nach der Ursache zu forschen ist es oft sinnvoller zu erkennen, was bei Beschwerden eine rasche Rückkehr zum Alltag verhindert und was davon verändert werden kann.“

Psychische Faktoren können Schmerzen lindern oder verstärken

Wichtig sei laut BARMER die Einstellung zu Rückenschmerzen. In weniger entwickelten Ländern seien Rückenschmerzen kein gravierendes Problem, trotz härterer Lebensbedingungen. Dies könne auf die Einstellung zum Schmerz zurückzuführen sein. „Entscheidend für den Umgang mit Rückenschmerzen ist die Überzeugung, dass man sie selbst beeinflussen kann“, so Henning Kutzbach. Neben körperlichem Training könnten auch Entspannungstechniken dazu beitragen, mit dem Schmerz fertig zu werden.

Weitere Informationen und Tipps für einen gesunden Rücken unter www.barmer.de/s000714.


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