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Ulrichshusen „verweigert sich“ bei Schildern dem Riesenkreis

8. April 2019

An der Müritz gibt es ein weiteres „Rebellendorf“: Der 70-Seelen-Ort Ulrichshusen „begrüßt“ seine Gäste und Einwohner weiterhin als „Landkreis Müritz“-Dorf. Und das nicht nur versehentlich von einer Seite.
Wer von Osten, Süden oder Westen in das Dorf mit dem Festspiele-Ruf kommt, kann von allen Seiten lesen, wie stolz die Ulrichshusener auf den damaligen Landkreis sind. Von „Mecklenburger Seenplatte“ ist nichts zu lesen.

Sas war auch am Wochenende so, als etwa 100 Delegierte der FDP sich dort trafen. Diese diskutierten auch gleich über die ungeliebte Kreisgebietsreform von 2011. Allerdings scheiterte ein Antragsteller von der Müritz mit seinem Vorhaben, die FDP solle fordern, dass die Reform wieder rückgängig gemacht werden soll.

Das sei rückwärts gewandt, jetzt nach acht Jahren seien solche alten Strukturen auch nicht mehr zeitgemäß, hieß es. Man müsse jetzt ganz neue Wege gehen – so bleiben in Ulrichshusen erstmal wohl weiter die Müritz-Schilder.


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