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Umgebaute Grundschule auf dem Papenberg gestern eingeweiht

18. Juni 2019

Auch diese große Baumaßnahme in Waren ist jetzt so gut wie erledigt: Die Grundschule auf dem Papenberg ist gestern nach umfangreichem Umbau und der Erweiterung feierlich eingeweiht worden. Dort gibt’s jetzt deutlich mehr Platz, der auch nötig ist, denn die Schülerzahlen steigen erfreulicher Weise wieder. Ganz reibungslos ist auch diese Baustelle nicht über die Bühne gegangen, schon bei der ersten Ausschreibung gab’s Probleme, denn die Kosten drohten zu explodieren.

Nach gut einem Jahr Bauzeit konnte Bürgermeister Norbert Möller gestern die neuen Klassenräume übergeben – fünf Räume mit je 75 Quadratmetern sowie ein ebenso großes Lehrerzimmer. Der Speiseraum mit Essenausgabe ist jetzt doppelt so groß wie bisher, nicht nur die Flure sind durch Oberlichter hell und freundlich geworden.

Ganz wichtig: Durch die Schaffung neuer Flure in den einzelnen Etagen ist die Grundschule auf dem Papenberg jetzt komplett behindertengerecht.

Auch der Schulhof dürfte die Mädchen und Jungen begeistern – unter anderem, weil sie selbst bei Regen geschützt frische Luft schnappen können.

Auch technisch hat sich einiges getan: Es gibt eine neue Einbruchsanlage, Sprachalarmierungsanlagen, Brandmeldeanlagen sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen.

Alles in allem sind in den vergangenen Monaten rund 1,76 Millionen Euro in die Schule auf dem Papenberg geflossen, 1,66 kamen als Fördermittel.

„Für mich ist die gesamte Baumaßnahme sehr gelungen und ein gutes Beispiel dafür, dass mit Umbauten auch aus einer bereits bestehenden ‚alten‘ Schule ein modernes Schulgebäude entstehen kann, das den Anforderungen der heutigen Zeit entspricht“ so Warens Bürgermeister Norbert Möller, der damit sicher auch auf die heftige Diskussion um die beiden Schulen in Waren-West anspielt.

Enttäuscht äußerten sich gestern Stadtvertreter, die keine Information über die offizielle Einweihung der Schule hatten. Wie auch schon nicht zur Einweihung des nun barrierefreien Volksbades und auch nicht zur Einweihung des Großprojektes Goethestraße. „Das zeigt, wie wenig man die Stadtvertreter in der Verwaltung schätzt“, meint beispielsweise der FDP-Abgeordnete Toralf Schnur.


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