
Das hat schon mal bestens geklappt: In der letzten Nacht schauten sich Spezialisten die gesperrte Herrenseebrücke ganz genau an. Und zwar den Teil über den Gleisen. Dafür wurde der Bahnverkehr unterbrochen. Wie es aus der Stadtverwaltung heißt, war die Untersuchung perfekt vorbereitet, so dass der geplante Zeitrahmen ausreichte und es keine weiteren Verzögerungen im Zugverkehr gab. Neben den Spezialisten halfen zudem Mitarbeiter des Warener Bauamtes, des Stadtbauhofes, und auch Warens Feuerwehr war mit drei Autos und sechs Kameraden vor Ort, um den Bereich auszuleuchten. Erste Ergebnisse sollen in der kommenden Woche vorliegen.
In dieser Woche war Bürgermeister Norbert Möller in Sachen Herrenseebrücke zudem im Wirtschaftsministerium des Landes. Was dabei heraus kam:
Grundsätzlich gibt es nach Auskunft von Norbert Möller zwei Fördermöglichkeiten. Das wäre zum einen das Programm „Kommunale Straßenbaurichtlinie“ und zum anderen das Sondervermögen für Infrastruktur, aufgelegt durch die Bundesregierung.

Das „Sondervermögen Infrastruktur“ könnte für die Mitfinanzierung der Herrenseebrücke infrage kommen. Dazu wäre ein entsprechender Antrag an den Landkreis, der zuständig ist für die Verteilung der Mittel, erforderlich. Dieser Antrag sei aber zunächst abhängig von den Untersuchungsergebnissen an der Herrenseebrücke.
„Erst danach haben wir einen konkreteren Überblick über den tatsächlichen Zustand der Brücke. Grundsätzlich schätzt auch das Wirtschaftsministerium die aktuelle Verkehrssituation in unserer Stadt als kritisch ein und will uns deshalb auch im Rahmen seiner Möglichkeiten in den kommenden Wochen und Monaten unterstützen“, erklärte Norbert Möller nach dem Gespräch.
In der geplanten Beratung des Stadtentwicklungs- und Umweltausschusses am 18. Dezember soll es zum aktuellen Stand weitere Informationen geben.
Fotos: Stadt Waren











Ich wäre für ein Tunnel-Lösung mit gleichen Verlauf, Kreisverkehr bis Kreisverkehr , so wie der Fussgängertunnel realiesiert wurde, die Spannweite der tragenden Brückenteile unter der Strasse und Bahn würde sich erheblich verkürzen, und die Lebensdauer erhöhen. Die Neigung die die Brücke jetzt nach oben macht würde fast genauso eben nach unten in die Unterführung gehen, und wer weiß welche Sicherheitsbestimmungen die Bahn in der Zukunft hat, siehe Grabowhöfe.
Nur so eine Idee
mfG Sebastian