Anzeige
Anzeige

Warens Bürgermeister Möller will eine zweite Amtszeit

14. Oktober 2019

Warens Bürgermeister Norbert Möller will es noch mal wissen: Wie er soeben in einer Pressemitteilung angekündigt hat, möchte er bei der Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr erneut antreten. Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins werden seinen Angaben zufolge im November eine endgültige Entscheidung treffen.

Damit erklärt Kandidat Nummer zwei seine Absicht, denn FDP-Politiker Toralf Schnur hat seinen Hut bekanntlich schon vor einigen Monaten in den Ring geworfen.

Die anderen Parteien haben sich bislang noch nicht zu möglichen Kandidaten geäußert.


12 Antworten zu “Warens Bürgermeister Möller will eine zweite Amtszeit”

  1. Jens1965 sagt:

    Erweisen Sie der Stadt Waren einen großen Dienst. Verzichten Sie auf eine zweite Amtszeit. Wer über Jahre an einem Möchtegern Investor festhält, sollte nicht Bürgermeister sein und wieder werden wollen. Meine Stimme werden Sie nicht erhalten. Ihr Ansehen und das der Stadt Waren hat in Ihrer Amtszeit genug gelitten.

  2. Schulz sagt:

    Also wenn mal wieder der Möller als Bürgermeister antritt , dann gute Nacht !
    Wir die Bürger der Stadt Waren haben doch erlebt was in den letzten 4 Jahre Amtszeit erreicht wurde , nämlich Garnichts ..
    Es geht doch nichts vorwärts & es wird nichts vorwärts gehen..
    Dann würde meine Person lieber den Herrn Schnur als Bürgermeister wählen.
    Ob er was als Bürgermeister der Stadt Waren was erreicht , ist eine andere Sache. Aber man muss Ihn oder andere Bewerber eine Change dazu geben..

  3. Elimar sagt:

    Ich möchte Ihnen, Herr Schulz, widersprechen. Es ging voran:
    Es wurde massiv aufgebettet durch Investoren, teilweise mit Liegeplätzen für Boote. Dafür musste das natürliche Ufer besser “befestigt” werden und alte Weiden fallen. Gegen Einwohner mit eigenen einzelnen, versteckt liegenden Ferienwohnungen z.B. in Eldenholz soll juristisch vorgegangen werden, gegenüber der B192 soll aber der private Campingplatzbetreiber scharf neben dem Niedermoorschutzgebiet aber 250 Betten (!!!) in Ferienhäusern bauen dürfen, so entsprechend der sogenannten “frühzeitigen Bürgerinformation” am Donnerstag der vorgesehene Bebauungsplan und es wurden Bäume gefällt, viele Bäume. Für neun Millionen Euro wurden Liegeplätze für Privatyachten gegen die Müritzwellen gesichert und nochmal soviel von unserem Geld soll dafür aufgewendet werden, dass alle Fahrgastschiffe an die ungünstiger liegende Steinmole verbannt werden, Stichwort Liegeplätze. Wir haben ein Jugendzentrum, wenn auch ohne Programm und die Aussicht auf eine 2000-Betten-Investition anstelle einer Naturfläche, bei der ein Turm aus Kanalrohren zum Runtertauchen und für die Kleinen ein Planschbecken mit Salpeter-Schwefelsäure-Gemisch (aqua regia) entstehen soll. Das alles können wir absichern, mit der Wiederwahl.

    • Willy sagt:

      Alle genannten Vorhaben werden nicht durch den Bürgermeister allein entschieden, sondern durch Handzeichen bei den Sitzungen der Gemeindevertretung durch die alle 5 Jahre gewählten Mitglieder.

      Das mit Eldenholz ist ziemlich einfach erklärt – Ich als Hauseigentümer habe keinen Bock, dass bei meinem Nachbarn regelmäßig Feriengäste ein und ausgehen. Deshalb habe ich mir ein Gebiet gesucht, in dem das verboten ist (Bebauungsplan). Wieso sollte das meinem Nachbar jetzt auf einmal erlaubt sein.
      Man kann ja gerne den Bebauungsplan ändern, wird sich dann aber wundern, dass es da Einsprüche ohne Ende hageln wird.
      Das neue Feriengebiet ist eben ein neues Gebiet. Getrennt durch eine Bundesstraße und mindestens 70 Meter zwischen den ersten Häusern (Eldenholz + Ferienhausgebiet). Ich glaube zwar auch, dass wir genügend Ferienhäuser in der Umgebung haben, aber mit dem Dorf Eldenholz hat das nichts zu tun.

      Trotzdem ist der Bürgermeister Möller für mich auch unwählbar, aber aus anderen Gründen.

      • Ein Enttäuschter sagt:

        Sie sind aber sehr empfindlich, Willy. Da gehen auf dem Nachbargrundstück Leute rein und raus. Sowas! Wenn Ihre Mischpoke zum Geburtstag einrückt, sieht das natürlich anders aus und entspannt die Nachbarn, bestimmt! Noch ein Tipp, der so ausgeprägtes Rechtsempfinden stören kann: Es gibt Leute, die Vermieten eines Teils ihres Häuschens und leben vom sonntäglichen Saubermachen usw. Das mag in Punkto Baunutzungsverordnung illegal entstanden sein. Solche Leute liegen damit dem Steuerzahler aber nicht auf der Tasche. Klar, Sie haben recht. Wer Recht hat, dem kann man es nicht verdenken, das durchzusetzen. Für Deutsche gern gründlich, kompromisslos, endgültig. Ich habe nicht recht, will auch nichts durchsetzen und bekomme zuweilen digital Dresche. Aushaltbar. Was mich stört, ist, dass in der Kommunalpolitik, vmtl. zusammen mit der Verwaltung Partikularinteressen bedient werden und dass man den Großanbietern in der Tourismusbranche oder solchen, die das vorgeben, in den Allerwertesten… Auch scheint es mir so, dass sich unsere Herrschaft mit großen Bauvorhaben und dem Geld anderer Denkmäler setzt. Die Bürgerinteressen scheinen mir schnuppe zu sein, der Verwaltung, ihrem Chef ebenso wie verdeckt entstehenden Mehrheiten in der Bürgerschaft. Wiederholt hörte ich von Herrn Lüdde, Herrn Dann bzw. Frau Daedelow, “wir haben uns für Herrn… als Investor entschieden” (O-Ton z.B. in Bürgerinformationsveranstaltungen oder im Stadtentwicklungsausschuss). Wer sind WIR? Wer gehört nicht dazu? Haben sich diese Frontfiguren verplappert? Belogen wurde ich von dieser Seite auch mehrmals. Es handelte sich um Nebensächlichkeiten und daher ging ich dem nicht nach. Der Eindruck aber bleibt. Woher stammt das Interesse, bestimmten Personen Grundstücke aus unserem gemeinschaftlichen Besitz samt passgerechtem Baurecht zuzuschanzen? Ich weiß es nicht. Die Indizien, dass viel in Hinterzimmern ausgekungelt wird, zuweilen zum Nachteil der Bürger, haben sich über viele Jahre verdichtet, dass sich mir ein schlimmer Verdacht aufdrängt. Ob nur mir, das mögen Andere sagen. Für die Protagonisten sind solche Einzelmeinungen sicher belanglos, nur für mich ist das was zum fremdschämen.

  4. Karin sagt:

    Ich bin erschrocken , das grenzt ja an totaler Selbstüberschätzung . Lass es , dieses Amt war nie etwas für Dich .

  5. Simo sagt:

    Wir werden Herrn Schnur wählen!

  6. Micha sagt:

    Also in diesen Karton, kann man seinen Zettel wohl eher nicht mehr stecken ! Aber wer , soll es sonst richten ? Der Rest , ist auch nicht gerade das gelbe vom Ei , aber ändern muss sich auf jeden Fall was ! Das regieren ohne Haltung , Planlosigkeit und Eierei bringt uns nicht vorwärts. Ich hoffe, dass Blümchen verteilen in den Altenheimen zieht nicht mehr .

  7. Peggy Wendt sagt:

    Denk ich an Waren in der Nacht,
    dann bin ich um den Schlaf gebracht.
    Denk an den Baum, der nicht gefällt,
    an den Zug, der hier bald hält,
    an den Turm, der auf Tauchstation geht,
    an das Hotel, das nah am Wasser steht,
    an die Wahl, die sehr bald steigt,
    an den Wahlbeamten, der den Bürgern geigt
    und denk vermutlich wie die meisten:
    Schuster, bleib bei deinen Leisten!

  8. Patrick sagt:

    Wenn ich mich nicht irre, hat Herr Schnur noch nie in einem richtigen Beruf gearbeitet. Oder ist Politik ein Beruf. Da kann ich ja gleich einen von YouTube wählen. Gibt es nichts besseres?

  9. Schulz sagt:

    Den Herrn Schnur kennt man wenn man ihn wirklich kennt als sachlicher Stadtvertreter der als einziger in diese Runde seine Meinung sagt / mitteilt.
    Man kann Ihn mögen oder eben auch nicht, aber eins ist klar das in Waren ein frischer Wind rein muss. Wie es jetzt zur Zeit steht ist nicht nachvollziebahr !!
    Man muss also nicht unbedingt ein Beruf erlernt oder eben gearbeitet haben um in der Landespolitik zu sein!!

  10. Jens1965 sagt:

    Völlig richtig. So sehe ich die Sache auch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*