
Die Erwartungen der Unternehmen für die kommenden zwölf Monate sind auf etwa dem Niveau der Vor-Umfrage. Nach wie vor befürchten deutlich mehr Unternehmen eine Verschlechterung ihrer Geschäfte als es Unternehmen gibt, die mit einer besseren Geschäftsentwicklung rechnen. Sie sehen insbesondere die hohen Energiepreise, die steigenden Arbeitskosten und die überbordende Bürokratie als Geschäftsrisiken.
Angesichts der pessimistischen Erwartungen und der Unsicherheit über die politischen Weichenstellungen der kommenden Bundesregierung halten sich die Unternehmen aktuell mit Investitionen stark zurück und nehmen im Wesentlichen nur solche vor, die dem Substanzerhalt dienen.
Die wirtschaftliche Krise ist inzwischen auch am Arbeitsmarkt in der Region angekommen. Die Unternehmen halten sich mit Neueinstellungen zurück.
Um aus der Krise herauszukommen, fordert die regionale Wirtschaft:
• belastbare Antworten auf die Frage nach einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung,
• keinen politikgetriebenen Anstieg der Arbeitskosten und
• Entlastung der Unternehmen von bürokratischen Vorgaben.
Die IHK Neubrandenburg hatte insgesamt 826 Unternehmen befragt. Davon haben gut 250 geantwortet. Weitere Ergebnisse sind im Internet unter neubrandenburg.ihk.de zu finden.












Können Sie die Aussage „wirtschaftliche Lage in der Region hat sich verschlechtert“ mit Fakten/Zahlen untermauern?
Wenn die Erwartung an die kommenden 12 Monate unverändert sind, wo ist da eine Verschlechterung?
Sind Umsätze, Arbeitsplätze und Nettoeinkommen bzw Unternehmensgewinne tatsächlich gesunken?