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Tödlicher Unfall durch Versehen mit Automatikauto

3. Oktober 2019

Die Zahl der Automatikautos auf deutschen Straßen nimmt immer mehr zu. Sie fahren sich ja auch recht einfach und komfortabel. Aber werade mit Automatikwagen passieren in der letzten Zeit immer wieder schlimme Unfälle.
Denn wie eine Polizeisprecherin jetzt mitteilte, hat es im Osten von Mecklenburg-Vorpommern einen tödlichen Unfall mit einem solchen Wagen gegeben.

Die Unfallursache bei dem Fall bei Wolgast war, dass der Ganghebel des Getriebes falsch eingerastet war. Eine Frau war am 27. September mit dem schweren Wagen auf ihr Grundstück in einem Dorf gefahren. Sie öffnete die Fahrertür und stieg aus. Der Schalthebel, der bei Automatikgetriebe nur nach vorn oder zurück betätigt werden kann, war aber falsch eingerastet. Statt auf P wie Parken stand der Hebel auf R wie Rückwärts.

Die Frau ließ den Motor in dem Glauben an, der Wagen stehe im Leerlauf, und lief schnell zurück, um das Tor zu schließen. Dann setzte sich aber das Auto auch in Bewegung. Durch die offene Fahrertür wurde die Frau zwischen dem Wagen und dem Grundstückstor eingeklemmt. Dabei erlitt die 40 Jahre alte Fahrerin sehr schwere Verletzungen. Ein von Angehörigen alarmierter Arzt konnte ihr zunächst helfen und sie in eine Klinik bringen. Sie sei aber tragischerweise nun – ein paar Tage später – an den Verletzungen gestorben, hieß es. Die Polizei muss den Fall nun noch genauer untersuchen, Hinweise auf ein Fremdverschulden sieht aber bisher keiner.


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