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1 668 Fahrradfahrer verunglückten 2020 auf den Straßen in MV

19. Juni 2021

Gesund und umweltbewusst ist es, mit dem Fahrrad zur Schule, zur Arbeit oder in die Natur zu fahren. Das bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass das Radeln auf deutschen Straßen auch sicher ist. Daher hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) bereits 2005 den Tag der Verkehrssicherheit initiiert, der am heutigen 19. Juni stattfindet. Wie das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern mitteilt, sind im Jahr 2020 allein in Mecklenburg-Vorpommern 1 668 Verkehrsteilnehmer mit dem Fahrrad verunglückt, fast genauso viele wie 2019 (1 672). 175 der verunglückten Radler waren im vergangenen Jahr 14 Jahre oder jünger. Das sind immerhin 55 verunglückte Kinder auf dem Rad weniger als 2019.

Sieben Fahrradfahrer wurden 2020 im Straßenverkehr getötet, nur einer weniger als im Jahr zuvor. Bei den Fußgängern endeten 2020 sechs und 2019 elf Unfälle im Straßenverkehr tödlich. Zum Vergleich: 2020 starben in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 70 Menschen im Straßenverkehr, das waren 20,5 Prozent weniger als 2019 (88) und sogar 62,4 Prozent weniger als 2006 (186).

An Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden waren 21,1 Prozent oder 1 809 Fahrradfahrer beteiligt gegenüber 5,2 Prozent oder 442 beteiligten Fußgängern. Radfahrer, die sich unerlaubt vom Ort des Geschehens nach einem Unfall mit Personenschaden entfernten, gab es 2020 ebenfalls: 59 Fahrradfahrer begingen hier Fahrerflucht. Das sind bei insgesamt 438 Flüchtigen nach einem Unfall mit Personenschaden 13,5 Prozent.


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