
„Wer über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten mindestens dreimal pro Woche schlecht schläft und dadurch seine Lebensqualität sowie Leistungsfähigkeit beeinträchtigt sieht, sollte dies unbedingt ärztlich abklären lassen“, empfiehlt Henning Kutzbach, Landesgeschäftsführer der Barmer in Mecklenburg-Vorpommern.
Große Zunahme von Schlafproblemen bei Männern
Beide Geschlechter sind in Mecklenburg-Vorpommern etwa gleichermaßen von Schlafstörungen betroffen: 7,2 Prozent der Frauen leiden darunter, während der Anteil bei den Männern mit 7,6 Prozent etwas höher ausfällt. Auffällig ist, dass Schlafstörungen unter Männer in Mecklenburg-Vorpommern immer mehr zunehmen: So ist der Anteil der Betroffenen von 2012 bis 2023 um mehr als 67 Prozent angestiegen, bei den Frauen lag das Plus im gleichen Zeitraum bei knapp 42 Prozent. Besonders auffällig ist der Anstieg von Schlafproblemen bei Männern im Alter von 30 bis 39 Jahren. Ihr Anteil hat sich im Analyse-Zeitraum von zwei auf vier Prozent sogar verdoppelt.
Zeitumstellung als zusätzliche Belastung
Die bevorstehende Zeitumstellung kann für Menschen mit Schlafproblemen eine zusätzliche Herausforderung sein, da sie den bereits gestörten Schlafrhythmus weiter durcheinanderbringen kann. „Gesunder Schlaf ist wichtig. Viele Faktoren können den Schlaf verbessern: eine hochwertige Matratze, die richtige Raumtemperatur und eine ruhige Umgebung. Stressbedingte Schlafprobleme lassen sich oft mit Entspannungstechniken lindern“, erklärt Kutzbach. Schlafmittel sollten jedoch nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden.







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