
„In Alt-Schwerin angekommen wurden wir freundlich von Hans-Joachim Behncke, einem der drei Geschäftsführer, empfangen, bekamen einen kurzen historischen Abriss des Unternehmens, und die Kinder konnten erwartungsvoll einen ersten Blick auf den Angelteich, in dem die Forellen schwimmen, erhaschen. Anschließend führte uns der Weg „backstage“ zu den Hälterungsanlagen sowie zu den Verarbeitungsräumen, in denen die Fische filetiert und weiterverarbeitet werden“, berichtet Martin Pianka, der das Angelprojekt gemeinsam mit Torsten Krüger leitet.

Dann ging es los…
Die erste Luke des Lkw wurde mit einer langen Fischrutsche verbunden, die in große für die Fische vorbereitete Becken führte, und das Wasser wurde angestellt. Die Tanks des Lkw sind hochspezialisiert und mit zusätzlichen Sauerstofftanks verbunden, so dass die Fische für die Reise ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden, um den Stress der Fische zu senken, aber auch ökonomisch zu wirtschaften. Gleichzeitig klärte Hans-Joachim Behncke über physikalische und biologische Verhältnisse des Wassers auf, wie beispielsweise über die Anomalie des Wassers, was bedeutet, das Wasser bei 4°C die höchste Dichte hat.
Mittlerweile ging die erste Luke auf und die Fische rutschten an den Kids vorbei. Die Kormorane, übrigens Vogel des Jahres 2010, warteten schon, kamen jedoch durch die Netze, mit denen die Becken geschützt sind, nicht an die Leckerbissen ran. Sehr schöne und beeindruckende Tiere, die jedoch für die Fischer eine wahre Existenzbedrohung darstellen.

Im Anschluss an die sehr interessante und lehrreiche Führung über das Gelände hieß es „Angeln raus und Petri Heil“. Zielfisch der Malchower war die Forelle. Mit Maden, Würmern und Teig versuchten die Jungangler, die Fische zu überlisten, mussten jedoch feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, erfolgreich zu fischen, sondern vieles vom Verhalten und den Naturbeobachtungen der Angler abhängt.
Insgesamt fünf Bisse und zwei große in Teamarbeit angelandete Fische sowie eine Vielzahl von Erkenntnissen war die Bilanz der spannenden Exkursion. Bei einem leckeren Mittagessen tauschten sich Kinder und Betreuer über die Erlebnisse am Teich aus, und wie bei Anglern so üblich wurden die Bisse immer zahlreicher und die Fische an den Angeln immer größer…
Ein großes Dankeschön geht an die Vereinsmitglieder des Angelvereins „Petri Heil“ Nossentiner Hütte e.V.“ für die Unterstützung der Kinder beim Angeln am Teich und an den „Fischer un sine Crew“ für den schönen und lehrreichen Tag auf ihrer Anlage.














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