
Bei dem Unfall während der Löscharbeiten in der Bootswerft hat Michael unter anderem Frakturen im Beckenbereich erlitten. Seine Kameraden konnten ihn schnell retten. Nach einem Aufenthalt im Warener Klinikum, ging’s für ihn nach Neubrandenburg und von da aus direkt in die Unfall-Klinik nach Berlin. Dort blieb er vier Wochen. Wie sich herausstellte, hatte auch das Knie von Michael etwas abbekommen, es folgte eine Operation – die dann wieder in Waren.
Derzeit ist der langjährige Feuerwehrmann fast täglich zur ambulanten Reha in Klink. Bis zur vollständigen Genesung werden noch einige Wochen vergehen, ohne Krücken kann er das Haus noch nicht verlassen.
Verlassen konnte er sich von Anfang an auf seine Kameraden, die ihn nicht nur gerettet haben, sondern auch in der schweren Zeit in den vergangenen Wochen immer wieder an seiner Seite standen. So wie viele Warener, die Anteil genommen haben – dankbar für den Einsatz und traurig, dass es ihn erwischt hat. Sogar Geldspenden gab es. Davon hat Michael gestern beim traditionellen Vereinsabend in der Feuerwehr erst mal etwas ausgegeben.

„Zum Abschluss des Jahres möchten wir Dank sagen. Danke den vielen Personen im direkten Umfeld der Feuerwehr, denn ohne den Rückhalt der Familien und Freunde der Kameradinnen und Kameraden wäre deren Engagement nicht möglich. Danke den vielen Förderern in Unternehmen und aus dem privaten Bereich, die den Feuerwehrverein bzw. die Feuerwehr finanziell oder auf andere Weise unterstützen. Hier reicht oft ein kurzer Anruf, um schnelle Hilfe beispielsweise bei Übungen oder Veranstaltungen zu erhalten. Gleicher Dank gilt den Feuerwehren und anderen Ehrenamtlichen Organisationen im Umkreis, zu denen wir ein freundschaftliches Verhältnis pflegen und die uns kameradschaftlich unterstützen“, erklärte Warens Wehrführer Reimond Kamrath.
Auch „Wir sind Müritzer“ möchte die Gelegenheit nutzen, sich für die immer faire und offene Zusammenarbeit zu bedanken und wünscht allen Rettern – egal ob Feuerwehr, Rettungsdienst oder Notaufnahme – einen ruhigen Silvesterabend und einen ebenso stressfreien Start ins neue Jahr.









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