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61 Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

14. Oktober 2020

In Mecklenburg-Vorpommern sind bis heute 17 Uhr 61 neue Corona-Infektionen registriert worden, 16 davon im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Insgesamt wurden in MV bisher 1.538 Infektionen festgestellt. Über die bundesweiten Warn-Apps NINA und KATWARN ist heute wegen der stark steigenden Zahl der Menschen, die sich mit dem Virus infizieren, gewarnt worden. Diese Warnung vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gilt für mehrere Bundesländer – auch für Mecklenburg-Vorpommern.

Laut einer Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Mecklenburg-Vorpommern 1213 der positiv getesteten Menschen von einer Covid-19-Erkrankung genesen. Insgesamt gab es bislang 20 Todesfälle im Land.

Landesweit müssen oder mussten den Angaben zufolge 166 Menschen in Kliniken behandelt werden, 26 von ihnen auf Intensivstationen.


4 Antworten zu “61 Corona-Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern”

  1. Petra sagt:

    Es wäre ja auch mal wichtig daß nicht nur Bewohner kreisfreier Städte wissen, was Corona mäßig in ihrem Ort läuft. Wie ist es z B. in Waren, wo von Abstand am Hafen und in der Stadt nicht viel zu merken ist.

  2. Stefan Purlinski sagt:

    Arbeiten wir zu DDR-Zeiten. Wir wollen nicht sehen, was real ist. Die Zahlen sprechen für sich. Doch die äußeren Einflüsse wurden verändert, wie es schon mit der Arbeitslosenstatistik gemacht wurde. Schönrechnen war zu DDR-Zeiten kritisiert, doch es läuft und es wird uns was verkauft was nicht Hand noch Fuß hat. Eines ist die Pandemie kommt nicht von Innen sondern von Außen. Es ist nicht zu verstehen, dass der LK ohne zu handeln zusieht. Der LK will nur , dass die Wirtschaft läuft ohne die Folgen?

  3. Simon Simson sagt:

    Gastwirt Jürgen erinnerte in einem Kommentar daran, dass jeder selbst mitverantwortlich (und damit VERANTWORTLICH) für das Infektionsgeschehen ist. Ich ging gestern einkaufen. Gern möchte ich wissen, wann die Mitarbeiter(I)nnen in den Handelseinrichtungen endlich ihre Nasen-Mundbedeckungen tragen. Seien wir gnädig, wenn sie an der Kasse hinter einer Plexiglasscheibe sitzen. Den anstrengenden Job den ganzen Tag möchte ich mit Maske auch nicht machen. Aber bei Kundenberatungen oder im Gedrängel in Regalen räumen? Besonders negativ fielen mir unser Hagebaumarkt (der seit langem) und der kleine EDEKA in der Westsiedlung auf. Dort trug gestern niemand irgendeinen Schutz. Denn was der Schicht- oder Marktleiter vormacht, dürfen die anderen auch. Deshalb seien klar die Verantwortlichen adressiert. Das hat auch andere Folgen. Einige Kunden meinen nämlich, so reicht es, wenn ein Stofffetzen am Kinn schlabbert, ist dort ja so üblich. Desinfektionsmittelspender sind inzwischen nirgends mehr zu finden. Ein Kostenpunkt wahrscheinlich.
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    Es mögen immer noch andere Stellen Hotspots sein, oft feuchtfröhliche Feiern, vermutlich ohne klare Gedanken an das Risiko. Wenn es aber bald flächendeckend gefährlich ist, in feuchter Herbstluft anderen zu begegnen, sind die AHA Regeln noch wichtiger als bisher, schon, um anderen das Leben zu lassen. Dann sollten sie eingeübt sein. Aber fremdes Leid hat keinen Platz in vielen Köpfen und dass es sie selbst treffen kann, wohl auch nicht. Es fehlt zu vielen einfach an einer dafür ausreichenden Zahl grauer Zellen.
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    So wage ich, Fallzahlen zu prognostizieren: nächste Woche dreistellig, im November vierstellig. Makaber: Wenn es Massen trifft und die Bestatter nicht mehr nachkommen, wird niemand hier mehr über Beherbergungsverbote klagen.

    • Hermann W. sagt:

      Die kleinen Einzelhändler werden gegängelt und bei den Discountern kommt kein Mitarbeiter auf die Idee eine Maske vorschriftsmäßig zu tragen. Die Ausrede dass es nicht zumutbar sei den ganzen Tag eine Gesichtsmaske zu tragen ist Quatsch, denn nach meinen Beobachtungen sind die Mitarbeiter, wenn sie ihre Ware verteilt haben, spätestens nach 10 Minuten wieder in ihrem Lager verschwunden. Ich habe auch noch nie erlebt, dass eine Verkäuferin, die ich im Laden nach etwas gefragt habe, bei ihrer Antwort den Mundschutz korrekt auch über die Nase gezogen hätte. Dies alles scheint das Gesundheitsamt zu tolerieren, denn wenn es wirklich Kontrollen geben würde, wären diese Nachlässigkeiten bald vorbei.