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A20: Bauarbeiten nach Böschungsabrutsch bis Ende Oktober

18. September 2020

Die Bauarbeiten an der A20 beim Kreuz Wismar und Zurow werden sich voraussichtlich bis Ende Oktober hinziehen. Grund dafür ist, dass wesentlich umfangreichere Arbeiten als ursprünglich angenommen unter teils komplizierten Bedingungen erforderlich sind. Bei den starken Regenfällen am 13. Juni dieses Jahres kam es an den Abschnitten Anschlussstelle (AS) Zurow in Fahrtrichtung Hamburg, AS Neukloster in Fahrtrichtung Rostock und zwischen Kreuz Wismar und AS Zurow zu Ausspülungen. Dadurch rutschten zwischen ein und zwei Meter mächtige Böschungsabschnitte von 8 bis 18 Metern Länge, zusammengelegt knapp 400 Meter, ab.

In mehreren Bauabschnitten wird die Strecke Schritt für Schritt wieder hergestellt. Dadurch kommt es zwischen 21. September und 23. Oktober auf Teilen der Strecke zu Sperrungen unter anderem der Ausfahrten Zurow und Neukloster. Eine Übersicht der geplanten Arbeiten und Sperrungen finden Sie im Anhang.

Die Fertigstellung war ursprünglich für Ende Juli geplant. Im Zuge der Bauarbeiten zeigte sich jedoch, dass intensivere Bauarbeiten als zunächst angenommen erforderlich sind. So wird zum Beispiel ein spezieller Bagger mit einem 17 Meter langen Ausleger eingesetzt. Damit der Fahrbahnasphalt, von dem aus er arbeitet, nicht durch sein hohes Gewicht beschädigt wird, mussten Schutzmatten ausgelegt werden.

Des weiteren können abgetragenes und neu aufzubauendes Böschungsmaterial nicht auf der Autobahn, die so weit wie möglich und teils eingeengt befahrbar bleibt, gelagert werden – Lkw transportieren sie direkt ab und an. Außerdem konnte während des Sommers jeweils nur an vier vollen Tagen in der Woche gearbeitet werden – immer freitags wurde die Verkehrssicherung zurückgebaut, damit der Urlauberverkehr am Wochenende ungehindert fließen konnte. Starke Regenfälle während der Bauzeit erschwerten den Bauablauf zusätzlich.

Es werde auch bereits mit dem maximal möglichen Personal gearbeitet. Da die Böschung vom Böschungsfuß aus aufgebaut wird, sei die Zahl derer, die zugleich daran arbeiten können, begrenzt.


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